NEU Antrag der Volt-Fraktion: Prüfung der Anordnung von "Haifischzähnen" bzw. zusätzlicher Vorfahrtshinweise an den Einmündungen Am Radeland / Zum Fürstenmoor und Tempowerkring
Letzte Beratung: 13.01.2026 Hauptausschuss Ö 4.3
Diese neue Regelung wird von vielen Verkehrsteilnehmer*innen jedoch nicht wahrgenommen. Zahlreiche Kfz-Lenkerinnen fahren weiterhin so, als besäße die Straße Am Radeland Vorfahrt. Dies führt regelmäßig zu gefährlichen Situationen für Radfahrende, Fußgänger*innen – darunter Schulkinder auf dem Weg zur Haltestelle Zum Fürstenmoor – sowie für den Kfz-Verkehr.
Besonders angespannt ist die Lage, wenn es durch Staus auf der A7, dem Fürstenmoordamm und dem Moorburger Bogen zu Ausweichverkehren kommt. Gerade zu Stoßzeiten (Schichtwechsel, Feierabendverkehr) entsteht an der Engstelle von Am Radeland 84–92 eine erhebliche Staubildung. Die unübersichtliche Parksituation verschärft die Problematik zusätzlich. Auch ortsunkundige Fahrer*innen und Einsatzfahrzeuge (Polizei, Rettungsdienst) werden dadurch behindert.
Zur besseren Kenntlichmachung der tatsächlichen Vorfahrtslage und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bietet sich die Markierung sogenannter „Haifischzähne“ (VZ 342) an. Diese Fahrbahnmarkierungen weisen auf eine bestehende Wartepflicht im Rahmen von „Rechts vor Links“ hin. Alternativ oder ergänzend könnte das Aufstellen des Verkehrszeichens **102 („Vorfahrt achten“) ** in Betracht gezogen werden. Beide Maßnahmen dienen der klaren Sichtbarmachung bereits geltender Regeln und können präventiv Gefahren reduzieren.
Vor diesem Hintergrund erscheint eine fachliche Prüfung der möglichen Markierungs- und Beschilderungsvarianten sinnvoll.
Straßenverkehrsbehörde und der Polizei dafür einzusetzen,
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.