22-1807

Gemeinsamer Antrag SPD LINKE betr. Medizinische Versorgung in Harburg - Verschließt die KV Hamburg die Augen?

Gemeinsamer Antrag

Letzte Beratung: 02.06.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 6.44

Sachverhalt


Seit über 10 Jahren bemängeln wir die ambulante medizinische Versorgung im Bezirk Harburg. Diese faktische Lage wird jedoch seitens der Kassenärztlichen Vereinigung nicht anerkannt, da diese das gesamte Gebiet Hamburgs als einen einzigen Versorgungsbezirk definiert. Am 27.04 konnten wir erneut – diesmal im Abendblatt - lesen, dass in Harburg 27 Hausärzte fehlen. Auch in andere Bezirke sind betroffen. In Bergedorf fehlen 9, in Eimsbüttel 14 und in Wandsbek 2. Dabei sind in Altona 23, in Mitte 20 und in Nord 10 über dem Soll. Dazu kommt das Hausärzte dort fehlen, wo es noch mehr gebraucht werden, nämlich in sozial schwachen Stadtteilen wo aber auch bekannterweise das Krankheitslast am höchsten ist. Unser Bezirk verzeichnet weiterhin ein deutlicher Bevölkerungswachstum. Des Weiteren werden in den nächsten Jahren aus Altersgründen erwartungsgemäß mehrere Hausärzte Ihre Praxen aufgeben werden. Es muss sofort gehandelt werden.

Petitum/Beschluss


Die Bezirksversammlung Harburg fordert eine gerechte Verteilung der Arztsitze in den Bezirken und Stadtteilen.

Die Verwaltung wird gebeten in einer der nächsten Sitzungen Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion den Vorsitzenden der KV Hamburg einzuladen, um zu berichten welche Lösungsansätze geplant sind, um die Versorgung gerechter und bedarfsgerecht zu gestalten.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
02.06.2026
Ö 6.44
Lokalisation Beta

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