Gemeinsamer Antrag der Abg. Markus Sass, Mehmet Kizil, Benizar Gündogdu und Dennis Wacker (SPD) betr. Überprüfung der Entwässerungs- und Starkregensituation im Einzugsgebiet des Falkengrabens
Im Einzugsgebiet des Falkengrabens kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Überflutungen infolge von Starkregenereignissen. Besonders betroffen waren angrenzende Wohngebiete, unter anderem im Bereich Gödeke-Michels-Weg und umliegender Straßen. Für die Anwohnerinnen und Anwohner stellt die Situation weiterhin eine große Belastung dar. Die Verwaltung hat bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt bzw. eingeleitet. Dazu zählen unter anderem die Entschlammung und intensivere Unterhaltung des Falkengrabens, die Überprüfung und Reinigung der Straßenentwässerungsleitungen, die Anlage von Versickerungsbeeten im Bereich Gödeke-Michels-Weg im Rahmen des RISA-Programms sowie der Bau eines Rückhaltebeckens im Zusammenhang mit dem Überschwemmungsgebiet am Scheidebach. Trotz dieser Maßnahmen bestehen weiterhin Fragen zur Wirksamkeit der bisherigenMaßnahmen sowie zur zukünftigen Entwicklung der Entwässerungssituation im Einzugsgebiet des Falkengrabens, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Starkregenereignisse. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, die Situation im gesamten Einzugsgebiet des Falkengrabens erneut fachlich zu prüfen und transparent darzustellen, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden, welche Wirkung erwartet wird und welche weiteren Maßnahmen gegebenenfalls erforderlich sein könnten.
Die Bezirksversammlung möge beschließen:
Die zuständigen Fachbehörden bzw. Fachämter werden gebeten,
1. die Entwässerungs- und Starkregensituation im Einzugsgebiet des Falkengrabens erneut fachlich zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf mögliche Überflutungsrisiken für angrenzende Wohngebiete,
2. darzustellen, welche Maßnahmen am Falkengraben und im zugehörigen Einzugsgebiet bereits umgesetzt wurden und welche Wirkung diese auf den Wasserabfluss bei Starkregen haben,
3. zu prüfen, ob weitere Maßnahmen zur Entlastung des Falkengrabens und zur Verringerung des Überflutungsrisikos möglich oder erforderlich sind, beispielsweise zusätzliche Rückhalte- oder Überflutungsflächen,
4. dem zuständigen Fachausschuss der Bezirksversammlung über die Ergebnisse zu berichten. Der Bericht soll nach Möglichkeit in öffentlicher Sitzung erfolgen, sodass interessierte Anwohnerinnen und Anwohner als Gäste teilnehmen und Fragen stellen können.
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.