Gem. Antrag der GRÜNE- und SPD-Fraktion betr. Busbeschleunigung am Finkenwerder Ring - Prüfung einer Busspur
In der Antwort der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) zur Verbesserung der Busbeschleunigung (Drs. 22-0957.01) wurde von den Verkehrsunternehmen VHH und HOCHBAHN vorgeschlagen, im Verlauf des Finkenwerder Rings eine Busspur einzurichten. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass der Busverkehr bei Rückstaueffekten infolge von Störungen oder Sperrungen auf der A1 und A7 nicht übermäßig beeinträchtigt wird.
Solche Verkehrsstörungen führen regelmäßig zu erheblichen Behinderungen des innerbezirklichen Verkehrs, da viele Verkehrsteilnehmer*innen auf die Stadtstraßen ausweichen. Insbesondere in diesen Situationen kommt es auf dem Finkenwerder Ring zu spürbaren Verzögerungen im ÖPNV-Betrieb.
Eine Busspur könnte hier zu einer deutlichen Verbesserung der Betriebsqualität und Pünktlichkeit des öffentlichen Nahverkehrs beitragen. Gleichzeitig würde sie die Verlässlichkeit des Angebots für Fahrgäste erhöhen und einen wichtigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNV im Bezirk Harburg leisten.
Die Verwaltung wird gebeten gemeinsam mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde zu prüfen, ob und in welchem Umfang eine Busspur im Verlauf des Finkenwerder Ringes eingerichtet werden kann. Im Rahmen der Prüfung sollen insbesondere folgende Aspekte betrachtet werden:
• Machbarkeit und notwendige bauliche Anpassungen,
• Verkehrliche Auswirkungen auf den motorisierten Individualverkehr,
• Nutzen und Effekte für die Betriebsqualität des ÖPNV,
• sowie mögliche zeitliche Umsetzungsperspektiven.
Über die Ergebnisse der Prüfung möge zeitnah im Ausschuss für Mobilität und Inneres berichtet werden.
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.