22-0897.01

Antwort auf Anfrage der Volt Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg an die zuständige(n) Fachbehörde(n) Beratungsangebote für Kunst- und Kulturschaffende in Hamburg

Antwort/Stellungnahme gem. § 27 BezVG

Letzte Beratung: 14.10.2025 Hauptausschuss Ö 4.4

Sachverhalt

Kunst- und Kulturschaffende leisten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Leben in Hamburg. Gleichzeitig sehen sie sich mit einer Vielzahl komplexer Herausforderungen konfrontiert. Neben der künstlerischen Arbeit müssen sie sich mit Fragen der sozialen Absicherung, steuerlichen Pflichten, rechtlichen Rahmenbedingungen, Projektfinanzierung und Förderanträgen auseinandersetzen. Viele Kunst- und Kulturschaffende arbeiten freiberuflich oder in hybriden Erwerbsmodellen und bewegen sich damit in einem arbeitsrechtlich wie sozialversicherungsrechtlich wenig abgesicherten Raum. Der Zugang zu Beratung und Unterstützung ist für diese Berufsgruppe daher von zentraler Bedeutung.

Gerade in einer Stadt wie Hamburg, die sich zu Recht als Kulturmetropole versteht, muss die Sichtbarkeit und Qualität solcher Beratungsangebote gesichert und regelmäßig überprüft werden. Es ist im Interesse der Stadtgesellschaft, dass Kunst- und Kulturschaffende verlässliche Informationen und konkrete Unterstützung erhalten, damit sie ihre Arbeit nachhaltig fortsetzen können. Eine transparente Darstellung der bestehenden Beratungslandschaft, ihrer Finanzierung und tatsächlichen Nutzung ist notwendig, um bestehende Lücken zu erkennen und passgenaue Verbesserungen zu ermöglichen, insbesondere mit Blick auf die Situation in Harburg.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die zuständige(n) Fachbehörde(n)

1. Welche Hamburg weiten Beratungsangebote für Kunst- und Kulturschaffende existieren derzeit? Bitte stellen Sie darüber hinaus auch die Möglichkeiten der Verwaltung in diesem Zusammenhang dar.

2. Wie sind diese Beratungsangebote inhaltlich konkret ausgestaltet (bitte für jedes Angebot gesondert aufführen)?
a) Welche Beratungsthemen werden jeweils abgedeckt? (z. B. Künstlersozialkasse, steuerliche Fragen, Antragsberatung, rechtliche Fragen, Projektentwicklung, Selbständigkeit etc.)
b) Handelt es sich um vollumfängliche Beratungen oder um Verweisberatungen (z. B. durch Beratungsgutscheine)? Falls es sich um Verweisberatungen handelt, in welcher Höhe und aus welchen Mitteln werden eventuelle Beratungsgutscheine ausgestellt, wie erfolgt die Auswahl der Begünstigten, wie erfolgen eventuelle Verwendungsnachweise? Bitte stellen Sie die existierenden Modelle dar und wo sie wie umgesetzt werden.

3. Wer sind die konkreten Träger, Anbieter bzw. Ansprechpartner der jeweiligen Angebote? (Bitte mit Nennung von Institutionen, Organisationen oder Einzelpersonen)

4. Wie ist die Finanzierung dieser Beratungsangebote ausgestaltet?
a) Aus welchen Haushaltsmitteln (Landesmittel, Drittmittel, bezirkliche Mittel etc.) werden die einzelnen Angebote finanziert?
b) In welcher Höhe wurden die einzelnen Angebote in den letzten drei Jahren aus den o.g. Mitteln finanziell ausgestattet? Bitte nach einzelnen Angeboten aufschlüsseln.

5. Wie wird die Wirksamkeit bzw. die Zufriedenheit der Nutzerinnen und Nutzer mit diesen Beratungsangeboten erfasst?

6. Liegen Daten oder Einschätzungen zur Zufriedenheit der Kunst- und Kulturschaffenden mit den bestehenden Beratungsangeboten vor? Wenn ja, welche? Wo wird Verbesserungsbedarf gesehen?

7. Wie viele Kunst- und Kulturschaffende haben in den Jahren 2022, 2023,2024 und bisher in 2025 Hamburg weit die jeweiligen Beratungsangebote in Anspruch genommen? (Bitte aufgeschlüsselt nach Jahren und nach Beratungsangebot).

8. Wie verteilten sich diese Nutzerzahlen seit 2022 auf die einzelnen Bezirke? (Bitte ebenfalls nach Jahren und Bezirken aufschlüsseln) insbesondere: Wie viele der Nutzenden kamen aus dem Bezirk Harburg?



BEZIRKSVERSAMMLUNG HARBURG

Der Vorsitzende

8. September 2025


Die Behörde für Kultur und Medien (BKM) beantwortet die Anfrage der Volt-Fraktion, Drs. 22-0897 wie folgt:


Vorbemerkung:

In der Behörde für Kultur und Medien (BKM) stehen die jeweiligen Fachbereiche im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für Beratungsgespräche zur Verfügung. Diese schließen Beratungen zu Fragen bezüglich Antragstellung sowie Projektvorhaben mit ein; eine Rechtsberatung erfolgt nicht. In solchen Gesprächen können Kunst- und Kulturschaffende auch an entsprechende externe Stellen wie Verbände oder Interessenvertretungen verwiesen werden. Diese können beispielsweise Dachverbände der Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Theater sein. Die Angebote der BKM werden aus Haushaltsmitteln der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert. Zu der Inanspruchnahme der Beratung durch die BKM werden im Übrigen keine Daten erhoben.

In den öffentlichen Unternehmen Hamburg Kreativ Gesellschaft (HKG) und MOIN Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein GmbH (FFHSH) gibt es darüber hinaus spezielle Beratungsangebote für Kunst- und Kulturschaffende.

Dies vorausgeschickt, nimmt die die BKM zu der Anfrage auf der Grundlage von Beiträgen der HKG und der FFHSH wie folgt Stellung:

  1. Welche Hamburg weiten Beratungsangebote für Kunst- und Kulturschaffende existieren derzeit? Bitte stellen Sie darüber hinaus auch die Möglichkeiten der Verwaltung in diesem Zusammenhang dar.

HKG:

- Telefonische Kurzberatung: Erste Anlaufstelle zur kurzfristigen Klärung von Fragestellungen ohne vorherige Anmeldung.

- Individuelle Orientierungsberatung: Unterstützung bei Gründung, Geschäftsmodellen, Finanzierung, Vernetzung u. a.

- Fragestunde: Offenes Gruppenformat zur Vorstellung der Angebote, fachlicher Austausch und Networking.

- Coach- und Expert*innenpool: Geförderte betriebswirtschaftliche Coaching-Beratung für Selbstständige und kleine Unternehmen der Kreativwirtschaft, u. a. zu Strategie, Marketing, Finanzierung und Unternehmensentwicklung.

- Creative Business Academy: Achtmonatiges, gefördertes Weiterbildungs- und Netzwerk-programm zur nachhaltigen Weiterentwicklung kreativer Geschäftsmodelle. Vermittelt branchenspezifisches Fachwissen, praxisrelevante Impulse sowie den Aufbau wertvoller Kontakte in einer Community-Lernstruktur.

- Crowdfunding-Erstberatung: Orientierung zu Potenzialen, Planung und Umsetzung von Kampagnen.

- Online Academy für Selbstständige: Digitales Weiterbildungs- und Beratungsangebot zu Grundlagen der Selbstständigkeit.

- Portfolio-Beratung: Individuelles Feedback zu Gestaltung und Aufbau von Portfolios durch Branchenexperten.

- Design-Sprechstunde: Beratung zu Projekten, Geschäftsmodellen und Fördermöglichkeiten, ergänzt um Netzwerk- und Marktinformationen.

Die FFHSH berät in allen angebotenen Förderbereichen: Kinofilme, High-End-Serien und innovative audiovisuelle Formate aller Genres. Vom ersten Entwurf über die Produktion bis hin zur Auswertung und Festivalpräsentation werden Projekte finanziell unterstützt. Darüber hinaus gibt es grundsätzliche Beratungsmöglichkeiten für Kreative der Branche beispielsweise im Bereich der Vernetzung oder Weiterbildung.

Im Übrigen siehe Vorbemerkung.

  1. Wie sind diese Beratungsangebote inhaltlich konkret ausgestaltet (bitte für jedes Angebot gesondert aufführen)?

a) Welche Beratungsthemen werden jeweils abgedeckt? (z. B. Künstlersozialkasse, steuerliche Fragen, Antragsberatung, rechtliche Fragen, Projektentwicklung, Selbständigkeit etc.)

HKG:

- Telefonische Kurzberatung und individuelle Orientierungsberatung: Gründung; Förderung, Finanzierung; Steuern; Geschäftsmodell, Businessplan; Immobilien; Vernetzung; Akquise, Vertrieb, PR; Künstlersozialkasse; Jobsuche; Weiterbildung, Coaching; Sonstiges

- Fragestunde: Gründung; Förderung, Finanzierung; Steuern; Geschäftsmodell; Immobilien; Vernetzung; Akquise; Künstlersozialkasse; Jobsuche; Weiterbildung, Coaching; Sonstiges

- Coach- und Expert*innenpool: Unternehmensstrategie; Geschäftsmodellentwicklung; Marketing; Vertrieb; Finanzierung; Produktentwicklung; Organisationsentwicklung

- Creative Business Academy: Unternehmerische Weiterentwicklung, Geschäftsmodell-entwicklung und -positionierung, Finanzierung und Förderung, Marketing und Vertrieb, Preisgestaltung, Projektmanagement, Verhandlungskompetenzen, Absicherung sowie Aufbau und Pflege von Netzwerken

- Crowdfunding-Erstberatung: Grundlagenwissen Crowdfunding

- Online Academy für Selbstständige: Grundlagen der Selbstständigkeit; Geschäftsmodell und Positionierung; Steuern; Absicherung und Altersvorsorge; Künstlersozialkasse; Finanz- und Businessplan; Finanzierung und Förderung; Geistiges Eigentum; Akquise; Onlinemarketing; Storytelling; Preiskalkulation und -verhandlung; Angebot, Vertrag und Rechnung; Projektmanagement

- Portfolio Beratung: Konstruktives Feedback zu Gestaltung und Aufbau von Portfolios

- Design Sprechstunde: Netzwerkerweiterung; Infos zu Förderangebote der HKG und weiteren Förderinitiativen; Kundenakquise; Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten; Geschäftsmodelle; Darstellung des Leistungsportfolio; Mögliche neue Absatzmärkte.


FFHSH:

Die Beratung bezieht sich grundsätzlich auf die in der Richtlinie der Filmförderung formulierten Vorgaben sowie die sie ergänzenden Rahmenbedingungen (vgl. https://moin-filmfoerderung.de/foerderung/downloads). Dabei werden neben den in der Antwort zu 1. genannten Bezügen Verfahrensfragen oder Vorgaben der Förderung auf Bundesebene (FFG) erläutert. Rechtliche oder steuerliche Beratungen sind explizit ausgeklammert.

Im Übrigen siehe Vorbemerkung.

b) Handelt es sich um vollumfängliche Beratungen oder um Verweisberatungen (z. B. durch Beratungsgutscheine)? Falls es sich um Verweisberatungen handelt, in welcher Höhe und aus welchen Mitteln werden eventuelle Beratungsgutscheine ausgestellt, wie erfolgt die Auswahl der Begünstigten, wie erfolgen eventuelle Verwendungsnachweise? Bitte stellen Sie die existierenden Modelle dar und wo sie wie umgesetzt werden.

HKG: Es handelt sich überwiegend um vollumfängliche Beratungen; Verweisberatungen oder Modelle mit Beratungsgutscheinen bestehen nicht, sodass auch keine Auswahlkriterien, Finanzierungen oder Verwendungsnachweise vorgesehen sind. Eine Beratung zu steuerrechtlichen Themen findet ausdrücklich nicht statt. In Fällen, in denen Fragestellungen nicht abschließend behandelt werden können, wird auf Partnerorganisationen im Beratungsnetzwerk Hamburg hingewiesen. Eine Ausnahme bilden die Crowdfunding-Kampagnenerstberatungen, die als Orientierungsangebote Grundlagenwissen vermitteln, jedoch keine umfassende Begleitung darstellen.


FFHSH: Es handelt sich um vollumfängliche Beratungen und nicht um Verweisberatungen.

Im Übrigen siehe Vorbemerkung.

  1. Wer sind die konkreten Träger, Anbieter bzw. Ansprechpartner der jeweiligen Angebote? (Bitte mit Nennung von Institutionen, Organisationen oder Einzelpersonen)

HKG: Die Beratungsangebote werden von der HKG verantwortet und durchgeführt. Bei den Programmen Coach- und Expert*innenpool sowie Creative Business Academy erfolgt die Abwicklung der Förderungen im Rahmen des Weiterbildungsbonus in Kooperation mit 2P Plan:Personal.

FFHSH: Die für die Förderbereiche jeweils zuständigen Mitarbeitenden sind auf der Internetseite der Filmförderung aufgeführt (https://moin-filmfoerderung.de/ueber-uns/team).

Im Übrigen siehe Vorbemerkung.

  1. Wie ist die Finanzierung dieser Beratungsangebote ausgestaltet?

a) Aus welchen Haushaltsmitteln (Landesmittel, Drittmittel, bezirkliche Mittel etc.) werden die einzelnen Angebote finanziert?

HKG: Die Beratungsangebote werden aus Landesmitteln finanziert und decken vor allem Personal- und Verwaltungskosten. Eine Ausnahme bildet die Entwicklung der Online Academy, für die die HKG im Rahmen zusätzlicher Corona-Mittel der Behörde für Kultur und Medien zeitlich befristete Projektmittel erhalten hat. Der Coach- und Expert*innenpool und die Creative Business Academy werden aus Landesmitteln sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Teilnehmende leisten einen Eigenbeitrag, der durch Zuschüsse in Höhe von bis zu 90 % gefördert wird.

FFHSH: Die Personalkosten sowie die Kosten für die Bereitstellung notwendiger technischer Infrastruktur im Rahmen der Antragstellung (Antragsdatenbanken) werden aus dem Betriebsmittelhaushalt der Filmförderung gedeckt. Dieser wird anteilig finanziert durch Mittel der FHH, des Landes Schleswig-Holstein sowie des Norddeutschen Rundfunks aus dem Medienstaatsvertrag HSH (§ 55 Abs. 4).

Im Übrigen siehe Vorbemerkung.

b) In welcher Höhe wurden die einzelnen Angebote in den letzten drei Jahren aus den o.g. Mitteln finanziell ausgestattet? Bitte nach einzelnen Angeboten aufschlüsseln.

HKG:

- Online Academy für Selbstständige: Für die Entwicklung und Umsetzung wurden befristete Projektmittel aus dem Corona-Etat der Behörde für Kultur und Medien bereitgestellt.

- Coach- und Expert*innenpool: Das Programm wird durch Landesmittel und Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert; die Teilnehmenden leisten einen Eigenbeitrag, der durch Zuschüsse von bis zu 90 % gefördert wird.

- Creative Business Academy: Die aktuelle Finanzierung erfolgt über Landesmittel und ESF-Mittel; auch hier leisten die Teilnehmenden einen Eigenbeitrag, der durch Zuschüsse gefördert wird. Die beiden ersten Durchläufe (01.04.2022–30.06.2023) wurden mit REACT-EU-Mitteln vollfinanziert; für die Teilnehmenden entstanden dabei keine Kosten.

- Alle anderen Beratungsangebote: Eine gesonderte Aufschlüsselung nach einzelnen Angeboten erfolgt nicht; die Finanzierung deckt die Personal- und Verwaltungskosten insgesamt.


FFHSH: Die Nennung eines auf die Jahre aufgeschlüsselten Aufwands ist nicht möglich, da Beratungsleistungen über unterschiedliche Abteilungen hinweg erfolgen. Darüber hinaus gab es unterschiedliche technische Entwicklungen, die die Antragsstellung unterstützen.

Im Übrigen siehe Vorbemerkung.

  1. Wie wird die Wirksamkeit bzw. die Zufriedenheit der Nutzerinnen und Nutzer mit diesen Beratungsangeboten erfasst?

HKG:

- Telefonische Kurzberatung, Individuelle Orientierungsberatung, Fragestunde, Crowdfunding-Beratung: Eine systematische Erfassung erfolgt nicht.

- Coach- und Expert*innenpool: Feedbackbogen (freiwillig)

- Creative Business Academy: Feedbackbogen (freiwillig)

- Online Academy: Feedbackbogen (freiwillig)

- Portfolio Beratung: Es erfolgt ein informelles Feedback, eine systematische Evaluation liegt nicht vor.

- Design Sprechstunde: Es erfolgt ein kurzes mündliches Feedback; eine systematische Evaluation liegt nicht vor.

FFHSH: Direktes Feedback; keine Dokumentation bzw. dokumentierte Evaluation.

Im Übrigen siehe Vorbemerkung.

  1. Liegen Daten oder Einschätzungen zur Zufriedenheit der Kunst- und Kulturschaffenden mit den bestehenden Beratungsangeboten vor? Wenn ja, welche? Wo wird Verbesserungsbedarf gesehen?

HKG:

- Online Academy: Die Rückmeldungen zur Online Academy für Selbstständige zeigen eine insgesamt hohe Zufriedenheit mit Qualität, Gestaltung und Nutzerfreundlichkeit des Angebots. Einzelne Anregungen beziehen sich auf zusätzliche Themenfelder wie Altersvorsorge, Marketing, Networking, Akquise sowie Fragen zu Honoraren und Umsatzsteuer. Darüber hinaus wurde punktuell der Wunsch nach mehr Vernetzungsmöglichkeiten geäußert.

- Coach- und Expert*innenpool: Für den Coach- und Expert*innenpool liegen Rückmeldungen vor, die insgesamt eine hohe Zufriedenheit zeigen (88 % positiv, 8 % neutral, 4 % negativ). Positiv hervorgehoben wurden die hilfreiche und professionelle Unterstützung. Verbesserungsbedarf wird vor allem in stärkerer Strukturierung sowie einer noch individuelleren und branchennäheren Ausrichtung der Coachings gesehen.

FFHSH: Keine quantifizierbare Erfassung der Zufriedenheit möglich, aber häufig stattfindende Branchendialoge im Rahmen von Veranstaltungen und im Vorfeld der Einführung neuer Förderprogramme. Evaluation der neuen Entwicklungsförderung „NEST“ steht 2026 an.

Im Übrigen siehe Vorbemerkung.

  1. Wie viele Kunst- und Kulturschaffende haben in den Jahren 2022, 2023,2024 und bisher in 2025 Hamburg weit die jeweiligen Beratungsangebote in Anspruch genommen? (Bitte aufgeschlüsselt nach Jahren und nach Beratungsangebot).

HKG:

2022

- Telefonische Kurzberatung: 120

- Individuelle Orientierungsberatung: 94

- Fragestunde: 97

- Coach- und Expert*innenpool: 81

- Creative Business Academy: 60

- Individuelle Crowdfunding-Erstberatung: 55

- Online Academy für Selbstständige: -

- Portfolio Beratung: 3

- Design Sprechstunde: 7

2023

- Telefonische Kurzberatung: 158

- Individuelle Orientierungsberatung: 129

- Fragestunde: 171

- Coach- und Expert*innenpool: 69

- Creative Business Academy: 60

- Individuelle Crowdfunding-Erstberatung: 6

- Online Academy für Selbstständige: 946 neue Nutzerinnen und Nutzer

- Portfolio Beratung: 10

- Design Sprechstunde: 5

2024

- Telefonische Kurzberatung: 161

- Individuelle Orientierungsberatung: 144

- Fragestunde: 83

- Coach- und Expert*innenpool: 76

- Creative Business Academy: -

- Individuelle Crowdfunding-Erstberatung: 5

- Online Academy für Selbstständige: 331 neue Nutzerinnen und Nutzer (insgesamt: 1.277)

- Portfolio Beratung: 25

- Design Sprechstunde: 11

2025 (1 und 2. Quartal)

- Telefonische Kurzberatung: 61

- Individuelle Orientierungsberatung: 59

- Fragestunde: 56

- Coach- und Expert*innenpool: 20

- Creative Business Academy: 39

- Individuelle Crowdfunding-Erstberatung: 1

- Online Academy für Selbstständige: 156 neue Nutzerinnen und Nutzer (insgesamt: 1.433)

- Portfolio Beratung: 5

- Design Sprechstunde: 4

FFHSH: Alle aufgeführten Beratungen beziehen sich auf Beratungsgespräche für Projekte auf Grundlage der in der Antwort zu 2.a) genannten Richtlinie. Eine weiterführende Unterteilung nach einzelnen Projektarten der Förderung ist nicht sinnvoll, da eine entsprechende Liste unverhältnismäßig lang und ihr Erstellungsaufwand hoch wäre. Ferner ist zu konstatieren, dass die aufgeführte Anzahl nicht alle Beratungsdienstleistungen aufführt, sondern nur diejenigen, die zu einer Antragstellung geführt haben und somit erfasst werden. Eine Erfassung aller Beratungen ohne erfolgte Antragstellung findet nicht statt.

Beratungsleistungen von Projekten mit erfolgter Antragstellung, aufgeschlüsselt nach Jahren (gerundet):

2022: 380

2023: 380

2024: 300

2025 (Stand 28.08.2025): 280.

Im Übrigen siehe Vorbemerkung.

  1. Wie verteilten sich diese Nutzerzahlen seit 2022 auf die einzelnen Bezirke? (Bitte ebenfalls nach Jahren und Bezirken aufschlüsseln) insbesondere: Wie viele der Nutzenden kamen aus dem Bezirk Harburg?

Es werden keine Daten im Sinne der Fragestellung erhoben.




gez. Böhm


f.d.R. Leptien

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