Antrag SPD betr. Gesundheitskompetenz fängt früh an
Letzte Beratung: 02.06.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 6.46
Gesundheitsprävention und Gesundheitskompetenz sind wichtige Faktoren, die den Gesundheitszustand des Menschen beeinflussen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichende körperliche Bewegung sowie Teilnahme an Vorsorge Programmen sind essentiell, damit Seele und Körper gesund bleiben. Das muss schon im Kindesalter im Bewusstsein eingeprägt werden. Daten aus dem Gesundheitsbericht in Harburg zeigten, dass in Harburg im Vergleich zu Hamburg, aber auch im Bundesvergleich deutlich mehr Kinder an Adipositas leiden. Adipositas ist bewiesen ein starker negativer Indikator für die Entwicklung einer Vielfalt von Krankheiten wie Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Krebs sowie auch Depression.
Das Projekt Gesund macht Schule der Ärztekammer Hamburg und der AOK Rheinland/Hamburg richtet sich an Grundschulen zielt darauf ab, Kinder, Lehrkräfte, Mitarbeitende des Ganztags und Eltern für ihre eigene Gesundheit zu interessieren und zu begeistern und dabei die Gesundheitskompetenz, vor allem der Kinder, zu fördern. Ein wichtiges Element dabei sind Patenschaften, bei denen Ärztinnen und Ärzte als Experten für Prävention und Gesundheitsförderung die Lehrkräfte bei der Unterrichtsgestaltung und der Elternarbeit unterstützen (Ausschnitt aus der Seite Gesund Macht. Schule). In Hamburg nahmen im Jahr 2024/2025 50 Schulen teil
Der Gesundheitsbericht zeigte auch dass im Bezirk viele Angebote, die zur Prävention zu Förderung der Gesundheit und Stärkung der Gesundheitskompetenz existieren. Das KGFM macht. Im Bezirk eine sehr gute. Arbeit. Dennoch sind viele Angebote breit bekannt bzw. können nicht immer die Zielgruppen erreichen. Die schule und die Arztpraxen können zur Bekanntmachung dieser Angebote. Insbesondere könnten gezielt Personen angesprochen werden die diese Angeboten brauchen.
1. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, Vertreter des Projektes Gesund macht Schule in den Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion einzuladen, um über das Projekt zu berichten. Es soll insbesondere darüber berichtet werden, ob und in welchen Schulen im Bezirk Harburg das Projekt stattfindet.
2. Die Verwaltung wird gebeten, mit Hilfe der lokalen Vernetzungstellen Informationen der vorhandenen Angebote, die der Gesundheitsförderung dienen, an die Schulen in den Stadtteilen sowie den niedergelassenen Praxen weiterzugegeben (ggfs. im Form eines Flyers bzw. in digitaler Form).
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