Antrag der GRÜNE-Fraktion betr. Unterstützungsstrukturen für pädagogische Fachkräfte im Bezirk Harburg sichtbar machen (zu Drs. 22-1548 )
Letzte Beratung: 31.03.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 28.1
Dies stellt hohe Anforderungen an die Handlungssicherheit, die Flexibilität und Belastbarkeit pädagogischer Fachkräfte. Gleichzeitig betreffen sie sowohl den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten als auch den Schutz von Kindern und Jugendlichen.
Um Handlungssicherheit langfristig zu gewährleisten ist es erforderlich, regelmäßige sozialpädagogische Fortbildung im Arbeitsalltag zu verankern.
Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe berichten zunehmend von steigenden Belastungen durch herausfordernde Situationen im pädagogischen Alltag. Auch bundesweite Entwicklungen zeigen, dass die Zahl der Verfahren im Zusammenhang mit Kindeswohlgefährdungen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, einen Überblick darüber zu erhalten, welche Fortbildungsangebote zum Thema Erkennung und Umgang mit Kindeswohlgefährdungen, Deeskalation und Gewaltprävention derzeit für pädagogisches Personal zur Verfügung stehen, in welchem Umfang diese genutzt werden und welche Unterstützungsstrukturen für Fachkräfte in und nach belastenden Situationen bestehen.
Ein solcher Überblick kann dazu beitragen, bestehende Präventionsstrukturen sichtbar zu machen und gegebenenfalls weiteren Unterstützungsbedarf zu identifizieren.
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, Vertreterinnen und Vertreter der zuständigen Fachbehörden, insbesondere der Behörde für Schule und Berufsbildung sowie des Sozialpädagogischen Fortbildungszentrums (SPFZ), in den zuständigen Fachausschuss (JHA) einzuladen, um über Fortbildungsangebote zur Kindeswohlgefährdungen, Deeskalation und Gewaltprävention in pädagogischen Einrichtungen zu berichten.
Dabei sollen insbesondere folgende Punkte dargestellt werden:
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