22-1645

Antrag CDU betr. Zukunft der Fläche der ehemaligen Sietas-Werft im Bezirk Harburg

Antrag

Letzte Beratung: 28.04.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 6.6

Sachverhalt


Die Freie und Hansestadt Hamburg hat die Fläche der ehemaligen Sietas-Werft bereits vor mehreren Jahren erworben. Seitdem ist unklar, welche konkreten Planungen der Senat für die zukünftige Nutzung dieses Areals verfolgt.

Angesichts der hohen Bedeutung der Fläche für die städtebauliche Entwicklung im Bezirk Harburg sowie der steigenden Bedarfe an Wohnraum, Gewerbeflächen und Infrastruktur besteht ein erhebliches Interesse an einer transparenten Darstellung der Perspektiven für das Gelände.

Insbesondere sind Fragen zur Eignung der Fläche für verschiedene Nutzungen, zu möglichen Schadstoffbelastungen, zu bestehenden Einschränkungen sowie zu denkmalrechtlichen Aspekten bislang nicht ausreichend beantwortet. Ebenso ist unklar, in welchem baulichen Zustand sich die vorhandene Kaimauer befindet.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob auf der Fläche Wohnungsbau realisiert, eine gewerbliche oder industrielle Nutzung angestrebt oder – wie im Ausschuss angesprochen – beispielsweise ein Service-Depot für Busse zur Verbesserung der Infrastruktur im Harburger Süden eingerichtet werden soll.

Vor diesem Hintergrund besteht Klärungsbedarf seitens der Bezirksversammlung.

Petitum/Beschluss


Die Bezirksversammlung beschließt:
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung Harburg wird gebeten, die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) in den Stadtplanungsausschuss einzuladen, um über folgende Punkte zu berichten:

  1. den Stand der aktuellen Planungen für die Fläche der ehemaligen Sietas-Werft,
  2. die Eignung der Fläche für verschiedene Nutzungszwecke (insbesondere Wohnungsbau, Gewerbe, Industrie oder Infrastruktur),
  3. den Stand möglicher Schadstoffbelastungen,
  4. etwaige sonstige Einschränkungen für eine Entwicklung der Fläche,
  5. die Bedeutung des Denkmalschutzes auf dem Gelände, einschließlich der betroffenen Bauwerke und deren Zustand,
  6. den baulichen Zustand der vorhandenen Kaimauer,
  7. mögliche Planungen für Wohnungsbau,
  8. mögliche Ansiedlungen von Industrie oder Gewerbe,
  9. die Prüfung oder Planung eines Service- und Bus Depots für den Bereich Süderelbe.

Hamburg, am 09.04.2026

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