22-0521

Antrag CDU betr. Evangelischer Kirchentag 2029 - Harburg positionieren

Antrag

Letzte Beratung: 25.03.2025 Bezirksversammlung Harburg Ö 7

Sachverhalt

Der 41. Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) wird auf Einladung der Nordkirche und des Hamburger Senats 2029 erneut in Hamburg stattfinden. Die Hansestadt wird damit bereits zum fünften Mal den Kirchentag zu Gast haben.

Im Rahmen dieser Großveranstaltung kann sich auch der Bezirk Harburg durch die Unterstützung eines attraktiven Programms Besuchern aus nah und fern präsentieren.

Im Bezirk Harburg war zum letzten DEKT im Jahr 2013 die ehemalige Dreifaltigkeitskirche einer der Hauptausrichtungsorte für kulturelle Programmbeiträge. Die denkmalgeschützte Kirche wird derzeit aber zu einer Kindertagesstätte und Kinderbibliothek umgebaut.

Damit auch in vier Jahren eine angemessene Berücksichtigung des Bezirks Harburg im Kirchentagsprogramm sichergestellt wird, könnte der Bezirk frühzeitig das Gespräch mit der Propstei Harburg-Bergedorf suchen und Unterstützungsbereitschaft signalisieren.

So wäre zum Beispiel eine Überlassung der Freiluftbühne an der Außenmühle für den gesamten Zeitraum des DEKT für Veranstaltungen denkbar oder die Nutzung des zentral gelegenen Bürgerhauses (Kulturpalast).

Der DEKT ist eine gute Gelegenheit, die in Harburg bestehende evangelische Glaubensgemeinschaft und die christlichen Wurzeln unserer Gesellschaft zu unterstützen und sichtbarer zu machen.

Petitum/Beschluss

Die Bezirksversammlung beschließt:

Die Bezirksamtsleitung bzw. die Harburger Verwaltung möge

  • mit Vertretern des Kirchenkreises Hamburg Ost/Propstei Harburg-Bergedorf frühzeitig Kontakt aufnehmen, um die Bereitschaft des Bezirks Harburg zu signalisieren, eine attraktive Programmgestaltung zum DEKT 2029 im Bezirk Harburg zu unterstützen, wenn dies gewünscht wird.
  • möge bei Harburg Marketing e. V. anfragen, inwieweit es dort bereits erste Überlegungen anlässlich des DEKT 2029 gibt oder ob/ab wann es konkrete Planungen geben wird.

Über das Ergebnis der Gespräche soll die Verwaltung im Kulturausschuss berichten.

Hamburg, am 04.03.2025

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