Anfrage CDU betr. Auswirkungen der neuen Gemeinnützigkeitsregelung für Esport auf den Bezirk Harburg
Mit dem Steueränderungsgesetz 2025 wurde beschlossen, Esport steuerrechtlich der Förderung des Sports gleichzustellen. Für gemeinnützige Esport-Vereine und -Initiativen eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten im Hinblick auf steuerliche Erleichterungen, Spendenabzug und Zugang zu öffentlichen Fördermitteln.
In der Gesetzesbegründung wird davon ausgegangen, dass in den kommenden Jahren bundesweit eine erhebliche Anzahl neuer Esport-Vereine und -Abteilungen entstehen werden. Auch im Bezirk Harburg könnten zusätzliche Strukturen im Bereich Esport aufgebaut werden – sei es durch Neugründungen, durch Erweiterung bestehender Sportvereine oder durch Initiativen in der Jugend-, Bildungs- und Stadtteilarbeit.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bezirksamtsleitung:
1. Sind der Bezirksamtsleitung Esport-Vereine oder -Abteilungen im Bezirk Harburg bekannt? Wenn ja, welche und in welcher rechtlichen Form (z.B. eingetragener Verein, Abteilung eines Mehrspartenvereins, sonstige Organisationen)?
1.1. Gibt es nach Kenntnis der Bezirksamtsleitung Jugend- oder Stadtteilprojekte, Schul-AGs, Hochschulgruppen oder andere Initiativen im Bereich Esport bzw. Gaming im Bezirk Harburg?
1.2. Falls entsprechende Strukturen bekannt sind:
· In welchen Stadtteilen befinden sich diese?
· Welche Zielgruppen (z.B. Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene) werden schwerpunktmäßig erreicht?
2. Sieht die Bezirksamtsleitung Esport als ein Feld, das künftig in strategische Überlegungen zur Jugend-, Kultur- oder Stadtteilentwicklung des Bezirks stärker einbezogen werden sollte?
3. Gibt es nach Inkrafttreten der neuen Gemeinnützigkeitsregelung für Esport konkrete Überlegungen oder Planungen, wie der Bezirk Harburg mit dem Thema Esport umgehen wird?
3.1. Wenn ja:
· Welche Maßnahmen, Projekte oder Schwerpunkte werden geprüft oder vorbereitet?
· Welche Ämter oder Dienststellen sind daran beteiligt?
3.2. Wenn nein:
· Warum nicht?
Hamburg, am 09.01.2026
Keine Orte erkannt.
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.