"Stadtbahnstraße Richtung S Poppenbüttel": Gehweg, Radstreifen und HVV-Bushaltestelle für vier Buslinien wieder ordnungsgemäß herstellen Antrag der Fraktion Die Linke
Letzte Beratung: 29.04.2026 Regionalausschuss Alstertal Ö 5.5
Der erste Bauabschnitt des Wohnungsbauprojektes Saseler Chaussee und Stadtbahnstraße in Sasel auf dem ehemaligen KWP-Baumarkt-Grundstück wurde erfolgreich abgeschlossen. Die neuen Bewohner_innen sind bereits eingezogen. Eine Baustellenüberfahrt zum Ring 3 wird nicht mehr genutzt, lediglich vereinzelte PKW durch das Befahren der angrenzenden Überfahrt Stadtbahnstraße 32 auf einer losen Erdreichfläche hinter geschlossenem Bauzaun geparkt. Der zweite Bauabschnitt an der Stadtbahnstraße und Kreuzungsbereich Saseler Chaussee kann erst nach Beendigung der Tankstellenpacht und Abriss dieser beginnen. Dieses wird noch mehrere Jahre dauern.
Die Verkehrsschilder für die Sondernutzung aufgrund einer Baustelle sind auf den 30.4.26 terminiert (vgl. Anlage). HVV-Fahrgast-Meldungen zu Haltestellenbeeinträchtigungen (Online & App) lauteten ebenfalls auf den 30.4.26, wurden überraschend auf den 29.5.26 aktualisiert.
Der Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats PK35 ist die Situation am Ring 3 als Gefahrenpunkt bekannt: sehr enger untermaßiger Gehweg, der nun seit Jahren auch Haltestellen-Wartezone sowie Ein- und Ausstiegbereich einer verlagerten Bushaltestelle für vier Buslinien funktionieren muss, illegale Geisterfahrer-Nutzung des Gehwegs durch Radfahrende, Falschparkende PKW auf dem Parkstreifen parallel zum Radstreifen und zwei Fahrbahnen des Ring 3, untermaßige kurze Bushaltestellenzufahrt, so dass je nach Einfahren und Halten sowie Fahrzeug-Länge Fahrgäste ggf. sehr hoch auf die Fahrbahn herab aussteigen müssen, da der Gehweg nicht erreichbar ist, Busfahrer übersehen beim Einmünden und Ausfahren der Ersatzhaltestelle Radfahrende auf dem Radstreifen – und durch Sperrgitter wird der Radstreifen für eine geteilte Rad- und Gehwegnutzung räumlich stark eingegrenzt. Dieser per temporär angeordnete und beschilderte Bereich ist eine Konfliktzone: nebeneinander gehende Fußgänger versperren den (Rad)Weg, Ältere an Rollatoren und Eltern mit kleinen Kindern sind verunsichert direkt hinter Kunststoffgittern direkt auf Höhe der motorisierten Fahrzeuge und neben Radfahrenden gehen zu müssen – und auch hier kommen illegale Geisterfahrer/Radler entgegen.
Dies vorausgeschickt möge der Regionalausschuss Alstertal folgendes beschließen:
Das Bezirksamt Wandsbek, die zuständigen Fachämter, die zuständigen Fachbehörden wie Behörde für Inneres und Sport (BIS)/PK35 sowie Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) mit den Landesbetrieben HVV/HHA werden gebeten,
- sich für eine zeitnahe Wiederherstellung des Gehweges ab Einmündung Eekbusch/Stadtbahnstraße 34 bis zur Tankstelle an der „Kreuzung Kratzmann“ und Wieder-Errichtung der normen-konformen Bushaltestelle „Stadtbahnstraße“ für vier Buslinien einzusetzen
und
- aufgrund der deutlich erhöhten Fahrgastzahlen (u.a. neue Line X27 und höhere Bewohnerzahlen durch den Geschoss-Wohnungsneubau) die Errichtung eines HVV-Fahrgastunterstandes einzuplanen. Sollte eine gläserne Haltestelle mit Sitzbänken für die temporäre Nutzung nicht praktikabel erscheinen, sollte die Aufstellung einer Nothaltestelle („Roter Würfel“ mit Überdachung und Sitzbank) oder wenigstens die Errichtung von Sitzbänken ohne Überdachung geprüft werden. Hier sind die Grundsätze für Hamburg als barrierefreie Stadt (UN Behindertenrechtskonvention und „HVV Barrierefrei unterwegs“-Information) bitte zu berücksichtigen
und
- die durch querende Busse und Baufahrzeuge partiell abgenutzte Rotfärbung des Radstreifens sowie abgefahrene Fahrrad-Piktogramme auf der Stadtbahnstraße Nord gen Poppenbüttel wieder neu auftragen zu lassen.
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