22-2218

Der Zaun muss weg! Erste Schritte zur Herstellung der Wegeverbindung entlang der Leo-Leistikow-Allee angehen und Maßnahme priorisieren Gemeinsamer Antrag der SPD-, CDU- und FDP-Fraktion

gemeinsamer Antrag

Letzte Beratung: 20.05.2026 Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität Ö 5.2

Sachverhalt

Die Wegeverbindung entlang der LeoLeistikowAllee ist derzeit für Fuß- und Radverkehr teilweise blockiert. Mit Blick auf die wachsende Wohnbebauung im FinkenauQuartier, die zunehmende Nutzung durch Anwohner*innen sowie die Anbindung an den ÖPNV, besteht dringender Handlungsbedarf, diese Verbindung zu öffnen und zu ertüchtigen. Dabei bietet sich hier die seltene Gelegenheit, mit vergleichsweise geringem Aufwand eine Wegeverbindung herzustellen, deren Mehrwert unstrittig ist und einem großen Personenkreis unmittelbar zugutekommt. Die Anbindung größerer Wohngebiete an die U-Bahn-Haltestelle Hamburger Straße sowie die Geschäfte der Hamburger Meile würde sich unmittelbar verbessern und die durchgängige Fuß- und Radwegverbindung entlang der U3-Trasse könnte geschlossen werden, ohne dass dadurch Flächen für andere Verkehrsträger, Gnflächen oder andere zentrale Belange verloren gingen.

Vorangegangene Drucksachen (u.a. Drs. 215097, 215097.1, 221701 und 221494) sowie Vorprüfungen der Verwaltung haben die Machbarkeit bereits teilweise skizziert, ohne dass eine konkrete Priorisierung, detaillierte Planung oder Abstimmung mit relevanten Infrastrukturträgern erfolgt ist.

Insbesondere sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

Das Arbeitsprogramm des Fachbereichs Tiefbau sowie seine personellen Kapazitäten, die derzeit mehrere „Vorratsbeschlüsse“ enthalten, die noch nicht priorisiert wurden (siehe Drs. 213282.4).

Vorhandene Grunddienstbarkeiten Dritter, insbesondere der Hamburger Energiewerke (Fernwärme), deren bauliche Anlagen bei einer Umsetzung berücksichtigt werden müssen.

Petitum/Beschluss

Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität möge vor diesem Hintergrund beschließen:

Das Bezirksamt wird gebeten,

  1. die Maßnahme zu priorisieren, soweit dies angesichts der gesetzlichen Verpflichtungen, den Maßnahmen gemäß der Pflichtaufgabe Daseinsvorsorge und der personellen Ressourcen im Fachbereich Tiefbau möglich ist, und den Zeitpunkt für eine realistische Umsetzung zu ermitteln.
  2. einen detaillierten Planungsumfang festzulegen.
  3. Die nötige Vorabstimmung mit den Hamburger Energiewerke (Fernwärme) bzgl. deren vorhandener Grunddienstbarkeit durchzuführen, einschließlich der Prüfung der Vereinbarkeit des Vorhabens mit der vorhandenen baulichen Anlage der Fernwärme.
  4. einen aktualisierten Gesamtkostenrahmen zu erstellen.
  5. dem Ausschuss zeitnah zu berichten.

r die SPD-Fraktion: Tina Winter, Frederic Artus, Martin Albers, Karim Kuropka
r die CDU-Fraktion: Ralf-Martin Diedrich, Dr. Clarissa Bohlmann, Dr. Reinhard Behrens
r die FDP-Fraktion: Lars Jessen, Monika Grodt-Kuhn

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
Anhänge

Keine

Lokalisation Beta
Leo-Leistikow-Allee Hamburger Str.

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