Beschleunigte Umsetzung der ehemaligen Veloroute 13 in der Maria-Louisen-Straße - Stellungnahme der der Behörde für Verkehr und Mobilit
Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 17.11.2025 mit der o.g. Thematik befasst und einstimmig folgende Beschlussempfehlung formuliert:
Die Bezirksamtsleitung Hamburg-Nord wird gebeten, sich bei der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) sowie beim Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) nachdrücklich dafür einzusetzen, dass:
Begründung:
Die Planungen zur ehemaligen Veloroute 13 im Abschnitt der Maria-Louisen-Straße zwischen Sierichstraße und Dorotheenstraße wurden bereits im Jahr 2018 im Regionalausschuss vorgestellt. Ursprünglich war eine Umsetzung im Jahr 2020 vorgesehen. Bis heute ist jedoch kein Baufortschritt erfolgt.
Nach einer Anfrage[1] aus dem Jahr 2023 beim Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wurde ein möglicher Baubeginn erst für 2026 in Aussicht gestellt. Ob dieser Zeitplan noch gültig ist, ist jedoch unklar.
Des Weiteren soll der Verlauf der ehemaligen Veloroute 13 nun als Radroute 17 einen neuen Verlauf durch die Cäcilienstraße erhalten.
Die Maria-Louisen-Straße ist Teil einer wichtigen Verkehrsverbindung, die täglich vor allem von Schülern stark frequentiert wird. Die derzeitige Situation ist für Radfahrende unzureichend und birgt erhebliche Sicherheitsrisiken. Vor diesem Hintergrund istes dringend erforderlich, dass der aktuelle Planungsstand transparent gemacht und die Umsetzung beschleunigt wird.
Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende nimmt hierzu wie folgt Stellung:
Die Maria-Louisen-Straße zwischen Sierichstraße und Dorotheenstraße ist nicht (mehr) Bestandteil der übergeordneten Radroute 17, weil der aktualisierte Verlauf durch die Cäcilienstraße führt. Die Maria-Louisen-Straßeist jedoch weiterhin eine bedeutende Verbindung für den Radverkehr und daher Teil des Hamburger Radnetzes. Ein anforderungsgerechter Ausbau der Radverkehrsanlagen ist vorgesehen; daher soll die Planungsleistung der Maßnahme in das Arbeitsprogramm des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer aufgenommen werden. Der LSBG prüft, wann Planungskapazitäten zur Verfügung stehen. Es soll sodann geprüft werden, inwiefern die Radverkehrsführung westlich des Knotens mit der Sierichstraße bis zum Knoten Dorotheenstraße fortgeführt werden kann. Das mögliche Bauzeitfenster ist im Zusammenhang mit den Bauarbeiten zur U5 noch zu prüfen.
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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