Herr Dahlgaard eröffnet die Sitzung und weist darauf hin, dass diese zu Protokollzwecken aufgezeichnet wird.
Von der öffentlichen Fragestunde wird kein Gebraucht gemacht.
Frau Radtke wird als beratendes Mitglied verpflichtet.
Der Ausschuss stimmt der Niederschrift einstimmig zu.
Der Ausschuss stimmt der Niederschrift einstimmig zu.
Es trägt vor Herr Güldner aus der Behörde für Inneres und Sport. Für mehr Informationen verweisen wir auf die Präsentation im Anhang.
Auf die Wortmeldungen von Frau Morgenstern, Herrn Knode, Frau Löwe, Frau Veigel, Frau Heinemann, Herrn Abreu de Sousa antwortet Herr Güldner wie folgt:
Die Leistungsfähigkeit des ÖPNV werde bei der Planung berücksichtigt. Hierbei sei es wichtig, auf die Jahreszeiten zu achten. Man befinde sich im engen Austausch mit Paris. Eine Überlastung bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris könne nicht bestätigt werden.
Bei der Finanzierung muss zwischen dem Durchführungs- und dem Investitionsbudget unterschieden werden. Das Durchführungsbudget der Olympischen Sommerspiele 2024 hätte sich durch veranstaltungsbezogene Einnahmequellen refinanziert. Die Paralympischen Spiele mussten hingegen von der Stadt Paris bezuschusst werden. Das Investitionsbudget basiert auf langfristig angelegten Investitionen, die ohnehin getätigt werden müssten. Diese Investitionen müssen durch die öffentliche Hand erfolgen. Die Aufteilung der Kosten zwischen Bund, Ländern und Kommunen wird im weiteren Verlauf geklärt.
In Paris sollen die meisten Aufträge an kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region vergeben worden sein. Hierzu wurde eine Besonderheit im Vergaberecht geschaffen. Dies wünscht man sich auch für die Durchführung in Hamburg. So würde nicht nur die Hotellerie und Großkonzerne profitieren.
Soziale Verdrängung, wie sie in Paris 2024 zu beobachten war, sei in Hamburg nicht gewollt. Man stehe bezüglich des Themas im Austausch mit der Sozialbehörde.
Bis zur Bewerbung in einigen Monaten werden die Bezirke nicht intensiv involviert werden können. Wenn es zur Bewerbung kommt, wird eventuell eine Bewerbungsgesellschaft eingerichtet. Diese würde unter anderem mit den Bezirken das Gespräch suchen.
Die Spiele sollen nachhaltig gestaltet werden. Temporäre Ausstattung soll gekauft und nicht angemietet werden. Dadurch sei es möglich, die temporäre Ausstattung beispielsweise an Sportvereine oder Kommunen weiterzugeben. Konzepte für nachhaltige Großveranstaltungen würden bereits vorliegen.
In Grasbrook soll eine Arena für den Fünfkampf entstehen. Zwar ist nicht sicher, ob der moderne Fünfkampf in 15 Jahren noch als olympische Disziplin geführt wird, aber man müsse die derzeitigen Disziplinen bedienen.
Die Bundesregierung unterstütze die Bewerbung und habe diesbezüglich Gelder beigesteuert.
Der hohe Grad an sportlicher Organisation in Hamburg werde in der Bewerbung hervorgehoben.
Das Olympische Dorf soll langfristig Wohnraum schaffen. Eine Quote für öffentlich geförderten Wohnraum kann derzeit noch nicht genannt werden. Zu den möglichen Nachnutzungen zählt unter anderem ein Studierendenwohnheim. Um die zeitlichen Vorgaben einhalten zu können, müssen auch private Investoren beteiligt werden. Zudem muss das Olympische Dorf barrierefrei gebaut werden, um den Bedürfnissen der Paraathleten gerecht zu werden. Diese Barrierefreiheit käme der Nachnutzung zugute.
Es werde sich für den Ausbau der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum eingesetzt werden.
Die Stimmen in den Beteiligungsformaten sei gemischt gewesen, tendenziell aber positiv. Eine grundsätzliche Zustimmung sei noch nicht erkennbar.
Das Trainingsstättenkonzept legt Investitionen in den Breitensport zu einem gewissen Grad fest.
Die Alsterschwimmhalle sei für die olympischen und paralympischen Wettbewerbe zu klein. Wasserball soll im Wilhelmsburger Inselpark ausgetragen werden. Das Freiwasserschwimmen soll in der Außenalster stattfinden. Die weiteren Wassersportdisziplinen sollen im Volksparkstadion ausgetragen werden.
Der Ausschuss bedankt sich bei Herrn Güldner für die ausführliche Präsentation.
Herr Hoffmann berichtet, dass bereits mehrere Anträge zur Sanierung einiger Sportstätten in Hamburg-Mitte vorliegen. Er hebt die Sportfunktionsgebäude an der Rahmenwerderstraße, Fährstraße, Perlstieg, die Sportanlage Kandinskyallee und den Ruderverein Bille hervor. Bezüglich der Sportanlage am Rüschweg würden zur Zeit Gespräche geführt.
Auf die Wortmeldungen von Herrn Dahlgaard, Herrn Leifhelm, Herrn Balbutzki antwortet Herr Hoffmann wie folgt:
Über die bereits in Aussicht gestellten Bundesmittel könne er keine Aussage treffen.
Anträge werden fristgerecht bis zum 15. Januar 2026 eingereicht. Der Antrag für die Sportanlage am Rüschweg verzögere sich in die spätere Antragsperiode.
Es bestehe keine Konkurrenz zu anderen Bezirken. Die Anträge laufen über den Bezirklichen Sportstättenbau, welcher für alle Bezirke zuständig ist.
Unter Anbetracht der bereits erfolgten Beteiligung der Verwaltung am genannten Bundesprogramm, zieht die CDU-Fraktion den Antrag zurück.
Der Ausschuss bittet Herr Hoffmann nach erfolgreicher Antragstellung dem Ausschuss Bericht zu erstatten.
Herr Borgwardt berichtet über den aktuellen Stand des Modellvorhabens „Mitte Machen“:
Die eigentliche Laufzeit ist bis zum 31.12.2026 begrenzt. Einige Projekte würden jedoch mehr Zeit benötigen. Dies sei in allen Modellkommunen der Fall. In der Haushaltsbereinigungssitzung des Bundestages im November 2025 wurde zugesagt, die Modellvorhaben bis zum 31.12.2028 zu verlängern. Darüber hinaus soll es möglich sein, einzelne Projekte auch über den 31.12.2028 hinaus fertigzustellen.
Bei längeren Laufzeiten muss darauf geachtet werden, die Haushaltsmittel strategisch einzusetzen. Zusätzliche Bundesmittel wird es Stand jetzt voraussichtlich nicht geben.
Das Verbot der Doppelförderung mit Bundesmitteln muss nicht mehr beachtet werden. Dadurch ist es nun möglich, auf weitere Förderprogramme bzw. die Möglichkeiten hierfür zu identifizieren.
Im Jahr 2025 wurden Bauanträge für die Projekte Horner Aufschwung, Wassersportzentrum Kaltehofe und die Sportanlage Öjendorfer Weg eingereicht, zudem konnten die Kostenschätzungen der meisten Projekte deutlich verifiziert werden.
Im Jahr 2026 sollen mehrere Abriss- und Bauvorhaben gestartet werden. Konkret benannt werden das Haus der Jugend Hammer Park, die Freilufthalle in der Snitgerreihe und die Sportanlage Kandinskyallee.
Die Baumaßnahmen für die Sportanlage Kandinskyallee sollen in zwei Abschnitten in den Jahren 2026 und 2027 durchgeführt werden. Die geplante Geothermieanlage soll im Jahr 2027 folgen.
Auf die Wortmeldungen von Frau Wöhlk und Herrn Dahlgaard antwortet Herr Borgwardt wie folgt:
Gerüchte, dass das Aschbergbad nicht mehr gebaut werden soll, können nicht bestätigt werden. Das Projekt sei allen Beteiligten sehr wichtig und werde weiterhin verfolgt.
Die Nutzenden des Hauses der Jugend Hammer Park werden kirchliche Räume in der näheren Umgebung nutzen können.
Es liegen keine Sondermittelanträge vor.
Nach einem kurzen Austausch über die Zusammensetzung der Liste, stimmt der Ausschuss dem Antrag bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE und Volt-Fraktion, einstimmig zu.
Herr Hoffmann erläutert die Stellung der Verwaltung.
Es wird vorgeschlagen, zur Sitzung im Januar 2026 ein:e Referent:in einzuladen und im Februar 2026 eine Beschlussempfehlung abzugeben.
Der Ausschuss stimmt diesem Vorgehen einstimmig zu.
Herr Dahlgaard schlägt vor, dass die Ausschussmitglieder ihm bis zum Ende des Jahres 2025 Themenvorschläge zukommen lassen. Über diese soll im Januar 2026 abgestimmt werden.
Es gibt keine weiteren Wortmeldungen.