Schluss mit der Verwahrlosung im Schanzenviertel Anwohnerschutz und Sauberkeit endlich konsequent durchsetzen! Dringlicher Antrag der AFD-Fraktion
Letzte Beratung: 26.03.2026 Bezirksversammlung Ö 8.6
Die Zustände im Schanzenviertel, insbesondere im Bereich „Grüner Jäger“, Lerchenstraße und rund um die Feldstraße, haben ein für die Anwohner unzumutbares Maß erreicht. Trotz punktueller Maßnahmen erstickt das Viertel in Müll, Glasscherben und Uringestank. Die Lebensqualität der Bürger wird der rücksichtslosen Feierkultur und dem Profitstreben einiger Gastronomen und Kioskbetreiber untergeordnet.
Besonders kritisch ist das massive Aufkommen von Einwegverpackungen und Glasflaschen, die von Kiosken und Schnellimbissen (z. B. im Umfeld des Kiosks „Schanzenherz“) ohne Rücksicht auf die Entsorgungskapazitäten verkauft werden. Während einzelne Betreiber durch Eigeninitiative (z. B. „Biggi’s Shop“) zeigen, dass Sauberkeit möglich ist, scheitert das bezirkliche Entsorgungskonzept an anderen Stellen kläglich. Die Bushaltestelle Feldstraße mit nur einem kleinen Abfalleimer ist hierfür ein Symbol behördlicher Planlosigkeit.
Es ist nicht hinnehmbar, dass Anwohner die Lasten (Lärm, Gestank, Vermüllung) tragen, während die Profiteure des nächtlichen Verkaufs nicht in die Pflicht genommen werden. Wir fordern eine Abkehr von der bisherigen „homöopathischen“ Politik hin zu einer Infrastruktur, die dem tatsächlichen Besucheraufkommen gerecht wird.
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:
Das Bezirksamt wird gemäß § 19 BezVG gebeten,
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
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