22-0627.3

Outdoor-Sportgeräte für die Neustadt

Vorlage öffentlich

Letzte Beratung: 16.06.2026 Cityausschuss Ö 6.4

Sachverhalt

Der Cityausschuss wird gebeten sich inhaltlich mit der Thematik zu befassen, wobei das Bezirksamt Hamburg-Mitte eine ergänzende Stellungnahme zur umfassenden Beratung vorgelegt hat.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat in ihrer Sitzung am 23.01.2020 der nachstehenden Vorlage einstimmig zugestimmt.

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Der Ausschuss für Sozialraumentwicklung hat in seiner Sitzung am 16.01.2020 dem nachfolgend aufgeführten Antrag der SPD-, CDU- und FDP-Fraktion Drs. Nr. 22-0627 einstimmig zugestimmt.

Der Sport hat in unserer Gesellschaft eine immense Bedeutung. Dabei sind die Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bei uns in der Stadt und im Bezirk vielfältig, sei es etwa in einem der vielen Sportvereine oder auch beim individuellen Joggen durch einen unserer schönen Parks. Mit dem erfolgreichen Programm des Senats Active City“ wird der Sport auch in den öffentlichen Raum getragen. Die Förderung des Vereins- und Individualsports steht im Zentrum der Bezirks- und Landespolitik.

Besonders in den letzten Jahren kommt vermehrt der Wunsch auf, weitere Angebote im öffentlichen Raum bereitzustellen und das Training „an der frischen Luft“ noch umfangreicher zu unterstützen. Dabei stehen insbesondere die Outdoor-Sportgeräte, etwa im Rahmen sog. „Trimm-Dich-Pfade“, im Fokus. Immer häufiger können Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in der freien Natur mit ihrem eigenem Körpergewicht an einer Vielzahl von unterschiedlichen Geräten den gesamten Körper trainieren. Die verfügbaren Geräte sind hierbei ganz unterschiedlich; in Betracht kommen etwa Crosstrainer, Rudergeräte oder auch Bein- und Ganzkörpertrainer.

Dass die Nachfrage nach solchen „Bewegungsinseln“ groß ist, zeigt nicht zuletzt die erfolgreiche „Calesthenics-Anlage“ im Hammer Park. Auch für die Stadtteile Rothenburgsort, Sankt Pauli und Finkenwerder hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die Installation von Outdoor-Sportgeräten beschlossen.

Potential für den Aufbau solcher Outdoor-Sportgeräte bietet sich insbesondere auch in der Neustadt. Die Michelwiese ist gerade in den Sommermonaten ein großer Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils und des Bezirks. Viele Sportgruppen nutzen die Michelwiese für gemeinsame Aktivitäten.

Vor diesem Hintergrund möge der Ausschuss für Sozialraumentwicklung Folgendes beschließen:

1. Die Bezirksversammlung bittet die Bezirksverwaltung zu prüfen, ob Outdoor-Sportgeräten am südlichen Rande der Michelwiese in der Neustadt installiert werden können.

2. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte stellt bis zu 20.000 Euro für die Installation der Sportgeräte aus dem Masterplan Sport zur Verfügung.

3. Über das Prüfergebnis und den Sachstand ist dem Cityausschuss zeitnah zu berichten.

Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung wird um Bestätigung des Beschlusses gebeten.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte gibt hierzu folgende Stellungnahme ab:

Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes teilt mit, dass die Maßnahme als Arbeitsvorrat im Bauprogramm gelistet ist. Die Bezirkspolitik wird gebeten, in der Januarsitzung des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Stadtnatur im Rahmen einer Priorisierung über die Umsetzung zu entscheiden.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt ergänzend wie folgt Stellung:

Die Standortprüfung ergab, dass der Schaarmarkt (Michelwiese) eine denkmalgeschützte Grünanlage ist. Die Denkmalschutzbehörde hat die Einrichtung einer Fitnessinsel dort abgelehnt. Für die Anwohnenden südlich der Ludwig-Erhardt-Straße stehen ortsnah künftig die im Bau befindliche Calisthenics-Anlage und das Sportfeld im Alten Elbpark zur Verfügung.
Da nördlich der Ludwig-Erhardt-Straße kaum öffentliche Outdoorsportmöglichkeiten bestehen, schlägt das Bezirksamt Hamburg-Mitte, eine Calisthenics-Anlage im nördlichen, bereits gepflasterten Bereich der Grünanlage Großneumarkt zu errichten.

Erläuterung der Planung und Geräteauswahl

Das geplante Kombisportgerät ermöglicht verschiedene Übungen für Muskelaufbau, Dehnung, Beweglichkeit und Koordination in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Um die Vielzahl dieser unterschiedlichen Bewegungskriterien ausüben zu können, wird von den Geräteherstellern eine Mindestanzahl von5-6 Geräten empfohlen. Der Bau eines Kombigerätes ist aufgrund des geringeren Platzbedarfes gegenüber dem Bau von Einzelgeräten ökologisch und wirtschaftlich vorzuziehen.

Die Geräteauswahl ist inklusiv und generationsübergreifend nutzbar; mehrere Personen nnen gleichzeitig trainieren, was die soziale Interaktion fördert.

Erläuterung der Einzelgeräte

Am Barren können Kraftübungen, die die Stütz-, Arm-, Schulter-, Bauch- und Beinmuskulatur beanspruchen, ausgeführt werden. Dehnübungen fördern zudem die Beweglichkeit aller wichtigen Körperstrukturen.

An den Klimmzugstangen können mit Übungen wie z. B. Aushängen, Dehnen, Schwingen, Stützspringen, Beinheben und Klimmzüge die Muskulatur gestärkt und gedehnt sowie die Beweglichkeit trainiert werden. Aufgrund der unterschiedlichen Körpergrößen der Nutzenden sowie den unterschiedlichen Übungen wird der Einbau mehrerer Klimmzugstangen in unterschiedlicher Höhe empfohlen.

Der Bauch- und Rückentrainer kräftigt im Wesentlichen die Bauch- und Rückenmuskulatur und führt damit zu einer Stabilisierung der Lendenwirbelsäule und einer gesunden Körperhaltung. Gleichzeitig fördert das Training die Kraft- und Vitalfunktionen des Körpers.

An der Sprossenwand können je nach Höhe der gewählten Griffposition Trainierende eine Vielzahl von Übungen wie Aushängen und Dehnen ausführen, die die Arm-, Schulter-, Bauch- und Beinmuskulatur beanspruchen. Die Dehnübungen an der Sprossenwand fördern die Beweglichkeit, wie man es auch in der Physiotherapie praktiziert.

Trainierende können an der schrägen Hangelleiter eine Vielzahl von Kraftübungen ausführen, wie z.B. Aushängen, Dehnen bzw. Strecken, Schwingen, Stützspringen und Beinheben, die neben der Stärkung der Arm-, Schulter-, Bauch- und Beinmuskulatur auch die Koordinierung und Beweglichkeit fördert.

Zwei Sitzbänke ergänzen die Fläche. Da für einzelne Elemente ein Fallschutzbelag erforderlich ist, wird im Sicherheitsbereich statt Betonpflaster ein wasserdurchlässiger Kunststoffbelag (EPDM-Granulat) vorgesehen. Ergänzt werden soll die Fläche durch den Einbau von zwei Sitzbänken.

Um die Nutzung der vorhandenen gepflasterten Wege attraktiver zu gestalten, sollten die hohen sichteinschränkenden seitlichen Strauchpflanzungen entfernt werden.

Eine Kinder - und Jugendbeteiligung ist nicht erfolgt, da die Nutzung auf Erwachsene ausgerichtet ist. Outdoor-Fitnessgeräte werden nach der EN16630 geprüft.


Finanzierung

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 85.000 € brutto geschätzt. Der Mittelbedarf liegt bei ~74.000 € investiv und konsumtiv bei ~11.000 €.

Momentan stehen für die Maßnahme 20.000,00 Euro aus der Masterplan Sport sowie 30.000 € aus dem Programm Erhaltungsmanagementsystem Grün (EMG) der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft zur Verfügung.

Es besteht ein Finanzierungsdefizit von 24.000 € investiv und 11.000 € konsumtiv.

Petitum/Beschluss

Sachverhalt:

Der Cityausschuss wird gebeten sich inhaltlich mit der Thematik zu befassen, wobei das Bezirksamt Hamburg-Mitte eine ergänzende Stellungnahme zur umfassenden Beratung vorgelegt hat.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat in ihrer Sitzung am 23.01.2020 der nachstehenden Vorlage einstimmig zugestimmt.

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Der Ausschuss für Sozialraumentwicklung hat in seiner Sitzung am 16.01.2020 dem nachfolgend aufgeführten Antrag der SPD-, CDU- und FDP-Fraktion Drs. Nr. 22-0627 einstimmig zugestimmt.

Der Sport hat in unserer Gesellschaft eine immense Bedeutung. Dabei sind die Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bei uns in der Stadt und im Bezirk vielfältig, sei es etwa in einem der vielen Sportvereine oder auch beim individuellen Joggen durch einen unserer schönen Parks. Mit dem erfolgreichen Programm des Senats Active City“ wird der Sport auch in den öffentlichen Raum getragen. Die Förderung des Vereins- und Individualsports steht im Zentrum der Bezirks- und Landespolitik.

Besonders in den letzten Jahren kommt vermehrt der Wunsch auf, weitere Angebote im öffentlichen Raum bereitzustellen und das Training „an der frischen Luft“ noch umfangreicher zu unterstützen. Dabei stehen insbesondere die Outdoor-Sportgeräte, etwa im Rahmen sog. „Trimm-Dich-Pfade“, im Fokus. Immer häufiger können Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in der freien Natur mit ihrem eigenem Körpergewicht an einer Vielzahl von unterschiedlichen Geräten den gesamten Körper trainieren. Die verfügbaren Geräte sind hierbei ganz unterschiedlich; in Betracht kommen etwa Crosstrainer, Rudergeräte oder auch Bein- und Ganzkörpertrainer.

Dass die Nachfrage nach solchen „Bewegungsinseln“ groß ist, zeigt nicht zuletzt die erfolgreiche „Calesthenics-Anlage“ im Hammer Park. Auch für die Stadtteile Rothenburgsort, Sankt Pauli und Finkenwerder hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte die Installation von Outdoor-Sportgeräten beschlossen.

Potential für den Aufbau solcher Outdoor-Sportgeräte bietet sich insbesondere auch in der Neustadt. Die Michelwiese ist gerade in den Sommermonaten ein großer Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils und des Bezirks. Viele Sportgruppen nutzen die Michelwiese für gemeinsame Aktivitäten.

Vor diesem Hintergrund möge der Ausschuss für Sozialraumentwicklung Folgendes beschließen:

1. Die Bezirksversammlung bittet die Bezirksverwaltung zu prüfen, ob Outdoor-Sportgeräten am südlichen Rande der Michelwiese in der Neustadt installiert werden können.

2. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte stellt bis zu 20.000 Euro für die Installation der Sportgeräte aus dem Masterplan Sport zur Verfügung.

3. Über das Prüfergebnis und den Sachstand ist dem Cityausschuss zeitnah zu berichten.

Die Bezirksversammlung wird um Bestätigung des Beschlusses gebeten.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte gibt hierzu folgende Stellungnahme ab:

Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes teilt mit, dass die Maßnahme als Arbeitsvorrat im Bauprogramm gelistet ist. Die Bezirkspolitik wird gebeten, in der Januarsitzung des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Stadtnatur im Rahmen einer Priorisierung über die Umsetzung zu entscheiden.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt ergänzend wie folgt Stellung:

Die Standortprüfung ergab, dass der Schaarmarkt (Michelwiese) eine denkmalgeschützte Grünanlage ist. Die Denkmalschutzbehörde hat die Einrichtung einer Fitnessinsel dort abgelehnt. Für die Anwohnenden südlich der Ludwig-Erhardt-Straße stehen ortsnah künftig die im Bau befindliche Calisthenics-Anlage und das Sportfeld im Alten Elbpark zur Verfügung.
Da nördlich der Ludwig-Erhardt-Straße kaum öffentliche Outdoorsportmöglichkeiten bestehen, schlägt das Bezirksamt Hamburg-Mitte, eine Calisthenics-Anlage im nördlichen, bereits gepflasterten Bereich der Grünanlage Großneumarkt zu errichten.

Erläuterung der Planung und Geräteauswahl

Das geplante Kombisportgerät ermöglicht verschiedene Übungen für Muskelaufbau, Dehnung, Beweglichkeit und Koordination in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Um die Vielzahl dieser unterschiedlichen Bewegungskriterien ausüben zu können, wird von den Geräteherstellern eine Mindestanzahl von5-6 Geräten empfohlen. Der Bau eines Kombigerätes ist aufgrund des geringeren Platzbedarfes gegenüber dem Bau von Einzelgeräten ökologisch und wirtschaftlich vorzuziehen.

Die Geräteauswahl ist inklusiv und generationsübergreifend nutzbar; mehrere Personen nnen gleichzeitig trainieren, was die soziale Interaktion fördert.

Erläuterung der Einzelgeräte

Am Barren können Kraftübungen, die die Stütz-, Arm-, Schulter-, Bauch- und Beinmuskulatur beanspruchen, ausgeführt werden. Dehnübungen fördern zudem die Beweglichkeit aller wichtigen Körperstrukturen.

An den Klimmzugstangen können mit Übungen wie z. B. Aushängen, Dehnen, Schwingen, Stützspringen, Beinheben und Klimmzüge die Muskulatur gestärkt und gedehnt sowie die Beweglichkeit trainiert werden. Aufgrund der unterschiedlichen Körpergrößen der Nutzenden sowie den unterschiedlichen Übungen wird der Einbau mehrerer Klimmzugstangen in unterschiedlicher Höhe empfohlen.

Der Bauch- und Rückentrainer kräftigt im Wesentlichen die Bauch- und Rückenmuskulatur und führt damit zu einer Stabilisierung der Lendenwirbelsäule und einer gesunden Körperhaltung. Gleichzeitig fördert das Training die Kraft- und Vitalfunktionen des Körpers.

An der Sprossenwand können je nach Höhe der gewählten Griffposition Trainierende eine Vielzahl von Übungen wie Aushängen und Dehnen ausführen, die die Arm-, Schulter-, Bauch- und Beinmuskulatur beanspruchen. Die Dehnübungen an der Sprossenwand fördern die Beweglichkeit, wie man es auch in der Physiotherapie praktiziert.

Trainierende können an der schrägen Hangelleiter eine Vielzahl von Kraftübungen ausführen, wie z.B. Aushängen, Dehnen bzw. Strecken, Schwingen, Stützspringen und Beinheben, die neben der Stärkung der Arm-, Schulter-, Bauch- und Beinmuskulatur auch die Koordinierung und Beweglichkeit fördert.

Zwei Sitzbänke ergänzen die Fläche. Da für einzelne Elemente ein Fallschutzbelag erforderlich ist, wird im Sicherheitsbereich statt Betonpflaster ein wasserdurchlässiger Kunststoffbelag (EPDM-Granulat) vorgesehen. Ergänzt werden soll die Fläche durch den Einbau von zwei Sitzbänken.

Um die Nutzung der vorhandenen gepflasterten Wege attraktiver zu gestalten, sollten die hohen sichteinschränkenden seitlichen Strauchpflanzungen entfernt werden.

Eine Kinder - und Jugendbeteiligung ist nicht erfolgt, da die Nutzung auf Erwachsene ausgerichtet ist. Outdoor-Fitnessgeräte werden nach der EN16630 geprüft.


Finanzierung

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 85.000 € brutto geschätzt. Der Mittelbedarf liegt bei ~74.000 € investiv und konsumtiv bei ~11.000 €.

Momentan stehen für die Maßnahme 20.000,00 Euro aus der Masterplan Sport sowie 30.000 € aus dem Programm Erhaltungsmanagementsystem Grün (EMG) der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft zur Verfügung.

Es besteht ein Finanzierungsdefizit von 24.000 € investiv und 11.000 € konsumtiv.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
16.06.2026
Ö 6.4
Lokalisation Beta
Rothenburgsort St. Pauli Schaarmarkt Michelwiese Ludwig-Erhard-Straße Alter Elbpark

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