Elbpark Entenwerder - Sanierung und Verbreiterung des Weges zwischen Brückenneu-bau und Brücke Alexandrastieg
Letzte Beratung: 07.07.2026 Hauptausschuss Ö 3.2
Die sich aktuell in Bau befindende Fuß- und Radwegbrücke wird zukünftig die Stadtteile HafenCity und Rothenburgsort verbinden. Das Bauwerk ermöglicht eine direkte Verbindung aus dem Quartier Elbbrücken in den Elbpark Entenwerder.
Durch die neue Querung wird mit vermehrtem Fußgänger- und Radverkehrsaufkommen gerechnet, insbesondere da die neue Wegeführung eine kurze Alternative zur Anbindung an den Alexandrastieg darstellt. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte (Fachamt Management des öffentlichen Raums) wird daher zeitnah den vorhandenen Weg zwischen dem neuen Ankunftsbereich der Brücke und Bestandsbrücke in Richtung Alexandrastieg von 2,5 m auf 4 m verbreitern. Aktuell befindet sich der Weg in einem Zustand, der dem erwarteten Aufkommen nicht gerecht wird und dringend sanierungsbedürftig ist.
Erläuterung der Planung
Ziel ist es, den sanierungsbedürftigen Weg dem wachsenden Verkehrsaufkommen entsprechend in Stand zu setzen und zu verbreitern. Maßgebend für die Planung waren dabei insbesondere derErhalt und die Verbesserung der vorhandenen Baumstandorte sowie die Berücksichtigung der denkmalschutzrechtlichen Belange des seit 2025 unter Denkmalschutz stehenden Elbparks Entenwerder.
Es wurden verschiedene Varianten für die Wegeführung und die Anschlüsse an das Rondell geprüft. Im Mittelpunkt stand die z. B. Frage, ob die Anschlüsse rechtwinklig (orthogonal) oder schräg (verschleifend) ausgeführt werden sollen. Diese Varianten wurden gemeinsam mit der Gartendenkmalpflege, dem Denkmalschutzamt und der Grünunterhaltung diskutiert. Aufgrund der historischen Gestaltung und der positiven Auswirkungen auf die Bäume wurde die orthogonale Variante ausgewählt. Das Material für die Wegedecke (Glensanda) ist historisch vorgegeben und in Parkanlagen üblich.
Wichtigstes Ziel ist es, die Maßnahme wurzelschonend umzusetzen und die vorhandenen Baumstandorte nicht zu gefährden. Dementsprechend wird, so weit möglich, nur die oberste Deckschicht der wassergebundenen Wegedecke mechanisch mittels Kehrbürste gereinigt. Die angrenzende verkrautete Schicht (Breite 1,5-1,7m) muss aufgrund der Kriechwurzeln händisch abgetragen werden. Abgesenkte Bereich werden mit überbaubarem Baumsubstrat verfüllt, um anschließend Wegetrassen und -einfassungen höhengerecht wiederherzustellen. Verdichtete Baumstandorte sind mit entsprechenden Maßnahmen zu vitalisieren.
Um ein „Abkürzen“ der angesprochenen orthogonalen Wegeanschlüsse künftig zu vermeiden, sind Rabattengeländer eingeplant. Innenliegende Abschrägungen im orthogonalen Wegeanschluss sollen die Wegeführung komfortabler machen und werden in Kleinsteinpflaster ausgeführt.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit mussten zwei Säulenpappeln im Februar 2026 gefällt werden, die ersetzt werden. Insgesamt werden vier neue Säulenpappeln mit einer Höhe von 4 bis 5 Metern gepflanzt, um das Baumrondell als Gesamtensemble wiederherzustellen.
Finanzierung
Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 146.500 € brutto geschätzt. Der Mittelbedarf ist gänzlich investiv.Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt durch Mittel der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). Zusätzlich stehen aus dem Programm Erhaltungsmanagementsystem Grün (EMG) der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft Mittel zur Verfügung.
Anlage: Ausführungsplanung M 1:100
Beschluss:
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
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