22-1192.1

Attraktivität des Hammer Park für Schüler*innen steigern

Mitteilung öffentlich

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
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07.12.2020
Sachverhalt

 

Der Regionalausschuss Horn/Hamm/Borgfelde hat in seiner Sitzung am 02.09.2020 den anliegenden Antrag der FDP-, SPD- und CDU-Fraktion einstimmig beschlossen.

 

Die Attraktivität im Hammer Park wurde in den letzten Jahren enorm erhöht. Viele Menschen nutzen den

Park für unterschiedliche Freizeitaktivitäten. Neben den Spiel- und Bolzplätzen, großen Liegewiesen und

weiteren Angeboten, wie Schachtischen und Tischtennisplätzen, gibt es dennoch weiterhin ungenutzte

Potentiale. Hierzu sind Vorschläge zur weiteren Verbesserung von Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Hamburg-Mitte am Standort Grießstraße vorgebracht worden.

 

Der Bereich des Hammer Parks nördlich der Minigolf-Anlage, südlich des Fahrenkamps, soll für die Nutzung durch Schüler*innen der Altersgruppe 8 bis 14 Jahre attraktiver gestaltet werden.

 

Anbei eine beispielhafte Skizze dazu mit den Vorschlägen der Schüler*innen. Diese Ideen beinhalten

Sitzgruppen, Pfosten für Slacklines bzw. Hängematten, einen Platz für Wikingerschach und eine Wand

zum Bouldern.

 

Einige der Maßnahmen sollten mit geringem Aufwand zu realisieren sein. Bei der Umsetzung ist insbesondere der Denkmalschutz des Hammer Parks zu berücksichtigen.

 

Petitum/Beschluss:

 

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss Horn / Hamm / Borgfelde folgendes beschließen:

 

1. Das Bezirksamt wird gebeten, die Umsetzung der Vorschläge im Hammer Park seitens der Schüler*innen zu prüfen. Dabei ist insbesondere auch der vorhandene Denkmalschutz für den Hammer Park zu berücksichtigen.

 

2. Das Bezirksamt möge ferner die Kosten für die Umsetzung prüfen.

 

3. Das Bezirksamt wird gebeten, zu prüfen in wie weit die Vorschläge in zukünftigen Umbau- bzw. Sanierungsmaßnahmen, etwa im Rahmen des Modelvorhabens "Biodiversität", umgesetzt werden können.

 

Der Regionalausschuss Horn / Hamm / Borgfelde ist über das Prüfungsergebnis zu informieren.

 

 

Das Bezirksamt teilt zu dem Beschluss folgendes mit:

 

Grundsätzlich liegt es im Interesse des Bezirksamtes, die Attraktivität des Hammer Parks auch weiterhin zu erhalten bzw. wenn möglich zu steigern. Das von den Schüler*innen der Stadtteilschule Hamburg-Mitte entworfene Gestaltungskonzept für den Parkbereich zwischen Minigolfanlage und Fahrenkamp kann allerdings nach unserer Auffassung sowohl aus denkmalpflegerischen Gründen als auch unter zugrunde Legung des PEPs Hammer Park so nicht realisiert werden.  Der PEP sieht in diesem Bereich einen mehr oder weniger dichten Parkbaumbestand vor, der so in der Realität auch bereits vorhanden ist und allenfalls einer eher extensiven Nutzung dienen sollte. Der zum Teil recht alte Baumbestand war bisher nur wenigen Belastungen  / Veränderungen ausgesetzt, was sich bei einer Realisierung der angedachten Spiel- und Freizeitfläche bedingt durch die baulichen Maßnahmen und durch die mit der Aufwertung zu erwartende intensive Nutzung dieser Flächen deutlich zu Ungunsten der Bäume ändern würde.

 

Da sich das Projekt Mitte machen wie auch das 30-Mio.-Projekt auch auf den Hammer Park beziehen, prüft das Bezirksamt, ob die Ideen der Schüler*innen zur Attraktivitätssteigerung des Hammer Parks als Ganzes oder ggf. auch nur teilweise in die anstehenden Planungsprozesse und an geeigneter Stelle im Park mit eingebracht werden können. Leider handelt es sich hierbei erfahrungsgemäß um relativ langwierige Planungsprozesse, die eine Umsetzung der Ideen in diesem oder auch im nächsten Jahr wohl eher ausschließen.

 

 

Petitum/Beschluss

Sachverhalt:

 

Der Regionalausschuss Horn/Hamm/Borgfelde hat in seiner Sitzung am 02.09.2020 den anliegenden Antrag der FDP-, SPD- und CDU-Fraktion einstimmig beschlossen.

 

Die Attraktivität im Hammer Park wurde in den letzten Jahren enorm erhöht. Viele Menschen nutzen den

Park für unterschiedliche Freizeitaktivitäten. Neben den Spiel- und Bolzplätzen, großen Liegewiesen und

weiteren Angeboten, wie Schachtischen und Tischtennisplätzen, gibt es dennoch weiterhin ungenutzte

Potentiale. Hierzu sind Vorschläge zur weiteren Verbesserung von Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Hamburg-Mitte am Standort Grießstraße vorgebracht worden.

 

Der Bereich des Hammer Parks nördlich der Minigolf-Anlage, südlich des Fahrenkamps, soll für die Nutzung durch Schüler*innen der Altersgruppe 8 bis 14 Jahre attraktiver gestaltet werden.

 

Anbei eine beispielhafte Skizze dazu mit den Vorschlägen der Schüler*innen. Diese Ideen beinhalten

Sitzgruppen, Pfosten für Slacklines bzw. Hängematten, einen Platz für Wikingerschach und eine Wand

zum Bouldern.

 

Einige der Maßnahmen sollten mit geringem Aufwand zu realisieren sein. Bei der Umsetzung ist insbesondere der Denkmalschutz des Hammer Parks zu berücksichtigen.

 

 

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss Horn / Hamm / Borgfelde folgendes beschließen:

 

1. Das Bezirksamt wird gebeten, die Umsetzung der Vorschläge im Hammer Park seitens der Schüler*innen zu prüfen. Dabei ist insbesondere auch der vorhandene Denkmalschutz für den Hammer Park zu berücksichtigen.

 

2. Das Bezirksamt möge ferner die Kosten für die Umsetzung prüfen.

 

3. Das Bezirksamt wird gebeten, zu prüfen in wie weit die Vorschläge in zukünftigen Umbau- bzw. Sanierungsmaßnahmen, etwa im Rahmen des Modelvorhabens "Biodiversität", umgesetzt werden können.

 

Der Regionalausschuss Horn / Hamm / Borgfelde ist über das Prüfungsergebnis zu informieren.

 

 

Das Bezirksamt teilt zu dem Beschluss folgendes mit:

 

Grundsätzlich liegt es im Interesse des Bezirksamtes, die Attraktivität des Hammer Parks auch weiterhin zu erhalten bzw. wenn möglich zu steigern. Das von den Schüler*innen der Stadtteilschule Hamburg-Mitte entworfene Gestaltungskonzept für den Parkbereich zwischen Minigolfanlage und Fahrenkamp kann allerdings nach unserer Auffassung sowohl aus denkmalpflegerischen Gründen als auch unter zugrunde Legung des PEPs Hammer Park so nicht realisiert werden.  Der PEP sieht in diesem Bereich einen mehr oder weniger dichten Parkbaumbestand vor, der so in der Realität auch bereits vorhanden ist und allenfalls einer eher extensiven Nutzung dienen sollte. Der zum Teil recht alte Baumbestand war bisher nur wenigen Belastungen  / Veränderungen ausgesetzt, was sich bei einer Realisierung der angedachten Spiel- und Freizeitfläche bedingt durch die baulichen Maßnahmen und durch die mit der Aufwertung zu erwartende intensive Nutzung dieser Flächen deutlich zu Ungunsten der Bäume ändern würde.

 

Da sich das Projekt Mitte machen wie auch das 30-Mio.-Projekt auch auf den Hammer Park beziehen, prüft das Bezirksamt, ob die Ideen der Schüler*innen zur Attraktivitätssteigerung des Hammer Parks als Ganzes oder ggf. auch nur teilweise in die anstehenden Planungsprozesse und an geeigneter Stelle im Park mit eingebracht werden können. Leider handelt es sich hierbei erfahrungsgemäß um relativ langwierige Planungsprozesse, die eine Umsetzung der Ideen in diesem oder auch im nächsten Jahr wohl eher ausschließen.