22-2006

Straßensozialarbeit in Eimsbüttel nach der Umorganisation

Gemeinsamer Antrag

Sachverhalt

Im Zuge der Neuorganisation der Straßensozialarbeit in Hamburg wurde unter anderem im Bezirk Eimsttel die bisherige halbe Stelle r Streetwork gestrichen. Zuvor hatte ein Sozialarbeiter obdachlose Menschen im öffentlichen Raum des Bezirkes angesprochen und sie bei der Vermittlung von Hilfsangeboten unterstzt.

Seitdem übernehmen vor allem neu aufgestellte stadtweit arbeitende, mobile Teams diese Aufgaben. Projekte wie Visite Sozial oder andere mobile Streetwork-Angebote sollen auch Bezirke ohne eigene Stellen erreichen. Es gibt jedoch Befürchtungen, dass ohne feste Ansprechpersonen vor Ort eine Versorgungscke entstehen könnte.

Petitum/Beschluss

:

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die Sozialbehörde zu bitten, eine*n Referenten*in zu diesem Thema in den Sozialraumausschuss zu entsenden, um

  1. den aktuellen Sachstand nach der Neuorganisation vorzustellen,
  2. darzustellen, wie seit der Umorganisation die Aufgabenwahrgenommen werden und was sich in den Tätigkeitsbereichen verändert hat.

Hadi Mourad, Ann-Kathrin Riegel und SPD-Fraktion

Juliane Papendorf, Falk Schmidt-Tobler und GRÜNE-Fraktion

Anhänge

keine

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