Referentinnen- bzw. Referentenanforderung: Verkehrssicherheit entlang der Troplowitzstraße schnellstmöglich herstellen
Letzte Beratung: 26.09.2019 Bezirksversammlung Ö 9.10
Am 29. August 2019 ist während eines Lkw-Unfalls eine Radfahrerin schwer verletzt worden. Der Lkw wollte auf ein Firmengelände abbiegen. Leider besteht nicht nur bei der Firmenauffahrt, die ein zu schnelles Abbiegen ermöglicht, ein Sicherheitsdefizit. Es kam auch an anderen Stellen entlang der Troplowitzstraße zu Personenschäden. Zuletzt forderte die Bezirksversammlung im April 2018 verkehrssichernde Maßnahmen im Bereich des Gymnasiums Hoheluft (Drs.-Nr. 20-2888).
Laut Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder kam es im Zeitraum 2016 bis 2018 zu folgenden Unfällen:
2016:
2017:
2018:
Teilweise wird durch eine Anpassung der Troplowitzstraße ab Kreuzung Grandweg bis Kreuzung Martinistraße ein Sicherheitsdefizit beseitigt. Doch weitere Orte, an denen es in der Vergangenheit zu Unfällen kam, sind davon nicht berührt. In der Kreuzung Troplowitzstraße/Wiesinger Weg ist auch ein Zustand anzutreffen, der Unfälle mit Fußgängerinnen und Fußgängern sogar provoziert. Hier ist der Gehweg gesperrt, so dass Fußgängerinnen und Fußgänger, die aus der westlichen Troplowitzstraße kommen, entweder die Straßenseite wechseln müssen oder in die Versuchung gebracht werden, neben den parkenden Autos auf der Fahrbahn entlang zu gehen.
Insbesondere, da sich in der Troplowitzstraße das Gymnasium Hoheluft befindet, ist es von höchster Priorität, schnellstmöglich einen verkehrssicheren Zustand zu erwirken.
Vor diesem Hintergrund beschließt die Bezirksversammlung:
Die Vorsitzende der Bezirksversammlung möge eine/n Referentin/en der zuständigen Straßenverkehrsbehörde in den zuständigen Regionalausschuss einladen, um zu den folgenden Punkten zu berichten:
Hierbei sollen sowohl die oben aufgelisteten, als auch die Unfälle des laufenden Jahres Berücksichtigung finden.
Sebastian Dorsch, Robert Klein, Lutz Schmidt, Lisa Kern, Jim Martens und GRÜNE-Fraktion
Johannes Weiler, Hans-Hinrich Brunckhorst und CDU-Fraktion
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