21-3871

Prüfung zur Durchführung eines Straßenmusikfestivals in der Osterstraße

Gemeinsamer Antrag

Letzte Beratung: 15.06.2023 Hauptausschuss Ö 10.3

Sachverhalt

Der Bezirk Eimsbüttel braucht ein lebendiges kulturelles urbanes Leben um seine Attraktivität gleichermaßen für die Bewohner*innen und die Besucher*innen Hamburgs zu erhöhen.

Im November 2017 wurde die Osterstraße, eine stadtweit bekannte Einkaufsstraße, nach gut zweijähriger Bauzeit als stilprägendes Beispiel zukunftsorientierter Hamburger Straßen­gestaltung fertiggestellt. Sie soll nun vor allem Fußgänger*innen und Radfahrer*innen Sicherheit und Bewegungsfreiheit bieten, als Boulevard wahrgenommen werden und eine Art Vorbildfunktion für andere Geschäftsstraßen der Stadt erfüllen.

Und unser schöner Stadtteil könnte nun, nachdem dieses große Umbauprojekt der Oster­straße erfolgreich abgeschlossen wurde, besondere Veranstaltungen wie ein Straßenmusik­festival unterbringen.

Es ist an der Zeit, dass wir auf diesem neu gestalteten urbanen Raum eine Veranstaltung für Straßenmusiker*innen vielfältiger Richtungen aufbauen, genauso wie sie in anderen Groß­städten der Welt seit langem Tradition haben. Solche berühmten Straßenmusikfestivals finden in Memphis (USA, Beale Street Music Festival), Berlin (East Side Music Days), Bern (Buskers Bern Straßenmusik-Festival), Brisbane (Australien, Queensland Music Festival) oder Veszprem (Ungarn, Veszprémi Utcazene Fesztivál) statt.

Petitum/Beschluss

Die Bezirksamtsleitung wird gebeten,

  1. die Verwaltung mit der Prüfung der Möglichkeit zur Durchführung eines voll inklusiven Straßenmusik­festivals auf und um die der Osterstraße zu beauftragen. Mit der Durchführung soll nach einer ent­sprechenden Ausschreibung ein Anbieter aus dem Bereich Event- oder Kultur­management zu beauftragen sein. Auch die Ausschreibung selbst kann die Verwaltung an einen Drittanbieter vergeben. Hierfür wird die Bereitstellung von Sondermitteln von der Bezirksversammlung in Aussicht gestellt.
  2. Hierbei solle auch untersucht werden,
  1. wie Straßenmusiker*innen für die erfolgreiche Durchführung eines Festivals unter­stützt werden können.
  2. wie in ein mögliches Festivalformat die Aspekte der Nachhaltigkeit eingebracht werden können.
  3. wie das Rahmenprogramm auch Punkte für Kinder und Familien aufweisen kann.
  4. wie die Ausgestaltung des Festivals voll inklusiv realisiert werden kann.
  1. Bei dieser Prüfung sollen die Verein Osterstraße e.V., EimsV Stadtteil- und Kulturverein Eimsbüttel e. V., der Inklusionsbeirat und das Kreativhaus Eimsbüttel entsprechend beteiligt werden.

Ali Mir Agha, Kathrin Warnecke und GRÜNE-Fraktion

Mikey Kleinert und DIE LINKE-Fraktion

Bera­tungs­reihen­folge
Lokalisation Beta
Osterstraße
Stadtteile

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Themen Beta

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