Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg – Eimsbüttel aktiv beteiligen und Potenziale auf Bezirksebene ausloten
Letzte Beratung: 17.07.2025 Bezirksversammlung Ö 9.17
Die Freie und Hansestadt Hamburg bereitet aktuell eine Bewerbung für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 vor. Im Mittelpunkt des vom Senat vorgestellten Konzepts stehen Nachhaltigkeit, die Nutzung vorhandener Infrastruktur sowie eine umfassende Bürgerbeteiligung. Auch wenn die zentralen Wettkampfstätten vorrangig in anderen Stadtteilen geplant sind, bietet die Bewerbung ein großes Potenzial für alle Hamburger Bezirke.
Im Zuge der Bewerbung wurden erste Planungen für mögliche Wettkampfstätten in der gesamten Stadt vorgestellt. Auch Sportstätten im Bezirk Eimsbüttel sind Teil dieser Überlegungen, darunter die Tennisanlage am Rothenbaum, der Sportpark Eimsbüttel und die Außenalster – sowie bezirksnah angrenzende Sportstätten rund um den Volkspark. Die mögliche Nutzung dieser Anlagen sowie gegebenenfalls notwendige Umbauten oder Erweiterungen werden direkte Auswirkungen auf den laufenden Sportbetrieb, die Infrastruktur und die Sportvereine im Bezirk haben.
Durch flankierende Maßnahmen in den Bereichen Sportförderung, Jugendpartizipation, öffentlicher Raum sowie Gastfreundschaft kann Eimsbüttel zudem einen aktiven Beitrag leisten. Gleichzeitig bietet die Olympiabewerbung die Chance, Impulse für die eigene Entwicklung im Bezirk zu setzen. Da es sich um langfristige stadtweite Planungen handelt, ist eine frühzeitige Information und Beteiligung der Bezirksversammlung Eimsbüttel und ihrer Ausschüsse angezeigt. Insbesondere soll der Inklusionsbeirat von Anfang an beteiligt werden.
1. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die Behörde für Inneres und Sport zu ersuchen, einen Referenten oder eine Referentin in den Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport zu entsenden, um die bisherigen Planungen für die Olympiabewerbung der Stadt Hamburg sowie die damit verbundenen Potentiale für die sportliche Infrastruktur im Bezirk Eimsbüttel darzustellen:
a) wie es im Rahmen der stadtweiten Planungen gelingen kann, dass die lokalen Sportvereine frühzeitig eingebunden werden – insbesondere im Kinder- und Jugendbereich – durch Informationsveranstaltungen, schulische Kooperationen und Projektförderungen,
b) wie und wo Optionen für sogenannte „Olympische Begegnungszonen“ oder „Public-Viewing-Flächen“ im öffentlichen Raum zu identifizieren sind und welche Kriterien dafür angelegt werden,
c) wie eine Beteiligung Eimsbüttels an Gastfreundschafts- oder Partnerschaftsprogrammen mit lokalem Bezug in gesamtstädtische Konzepte einzubringen ist.
2. Die Bezirksamtsleiterin wird gebeten, die Informationen der Behörde für Inneres und Sport gegebenenfalls zu ergänzen und bei den weiteren Planungen und Beteiligungen Eimsbüttels diese auch mit dem Inklusionsbeirat Eimsbüttel abzustimmen, insbesondere im Hinblick auf mögliche notwendige inklusive Maßnahmen und Perspektiven im Rahmen der Spiele. Außerdem wird sie gebeten, regelmäßig über bezirkliche Aktivitäten im Kontext der Olympiabewerbung – insbesondere gegenüber dem Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport – spätestens bis Ende 2025 zu berichten.
Matthias Blenski und CDU-Fraktion
Ralf Meiburg und SPD-Fraktion
Lena Schwarzer und Grüne-Fraktion
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.
Die Themen werden automatisch anhand von Stichworten, Ausschüssen und Orten zugeordnet und können daher unvollständig oder falsch sein.