Lärmemissionen aus dem neuen Treppenaufgang der U-Bahn-Station Joachim-Mähl-Straße verhindern
Letzte Beratung: 12.09.2019 Hauptausschuss Ö 7.8
Im Rahmen der Herstellung der Barrierefreiheit an der U-Bahn-Station Joachim-Mähl-Straße wurde neben zwei Personenaufzügen ein zusätzlicher Treppenzugang auf der Südseite der Station zum Bahnsteig Richtung Niendorf-Nord errichtet. Aufgrund der engen baulichen Auslegung dieses Treppenaufgangs gelangen die Geräusche aus der U-Bahn-Station (Einfahrten, Abfahrten, Warnsignale der Züge, Durchsagen und Aufzugsignale) sehr laut in den darüber liegenden Straßenraum. Da an dieser Stelle die Wohnbebauung in der Paul-Sorge-Straße sehr nah an dem neuen Treppenaufgang liegt, werden Anwohner*innen durch diese Lärmemissionen vor allem frühmorgens und abends (und am Wochenende auch nachts) deutlich belastet. Anwohner*innen berichten zudem von Geruchsbelästigungen.
Die Bezirksversammlung begrüßt den barrierefreien Ausbau der U-Bahn-Stationen ebenso wie die Einrichtung zusätzlicher Zugänge zum Bahnsteig. Allerdings darf dieser Ausbau nicht zu vermeidbaren Lärmbelastungen der Anwohner*innen führen.
Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die Hamburger Hochbahn AG aufzufordern, umgehend eine Schallschutztür am unteren Treppenaufgang oder andere geeignete bauliche Alternativen zu installieren, um die Lärm- und Geruchsemissionen aus dem oben genannten Treppenaufgang zu minimieren.
Robert Klein, Sebastian Dorsch, Lisa Kern, Lutz Schmidt und GRÜNE-Fraktion
Rüdiger Kuhn, Silke Seif und CDU-Fraktion
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.
Die Themen werden automatisch anhand von Stichworten, Ausschüssen und Orten zugeordnet und können daher unvollständig oder falsch sein.