Hochwasser- und Überflutungsgefährdung im Bezirk Eimsbüttel während Extremwetterlagen
Letzte Beratung: 27.03.2019 Ausschuss für Grün, Umwelt, Wirtschaft und Verbraucherschutz Ö 6.1
Immer öfter kommt es zu Extremwetterereignissen. Starkregen führt oft dazu, dass die vorhandene Kanalisation die Wassermengen kurzfristig nicht aufnehmen kann. Es kommt zu Rückstauungen und Überschwemmungen. Straßengräben oder Gewässer wie die Tarpenbek, die Mühlenau oder die Kollau erreichen ihre Kapazitätsgrenzen.
Betroffen sind sehr häufig die Außenbereiche des Bezirkes wie Schnelsen, Burgwedel, Niendorf-West sowie der Norden Eidelstedts.
Die Bezirksversammlung hat in ihrer Sitzung am 26. April 2018 eine Referentenanforderung zum Thema Entwässerung im Schnelsener Märchenviertel beschlossen, die zumindest eine Bestandsaufnahme für diesen Bereich verspricht.
Tatsächlich ist das Thema aber für alle Teile des Bezirkes Eimsbüttel relevant. Insbesondere in den Bereichen, in denen derzeit viele Bauvorhaben umgesetzt wurden bzw. umgesetzt werden, ist es zu vermehrten Bodenversiegelungen gekommen, deren Auswirkungen unklar sind.
Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird in diesem Zusammenhang gebeten, die zuständige Fachbehörde zu ersuchen, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Dienststellen des Bezirksamtes Eimsbüttel zur Gestaltung dieses Zwischenberichtes im Herbst 2018 alle erforderlichen Erhebungen zur Vorbereitung der Erstellung eines Gesamtkonzeptes zum Umgang mit Hochwasser- und/oder Überflutungslagen für den Bezirk Eimsbüttel zusammenzustellen.
Das zu entwickelnde Material sollte zumindest das Verhältnis Versiegelung / Entsiegelung von Bodenflächen und damit verbundene Veränderungen darlegen. Auch die Durchflussquerschnitte der im Bezirk befindlichen Gewässer, das Erkennen von problematischen Gewässerabschnitten und Maßnahmen zu deren Beseitigung sowie die Renaturierung sollen einfließen. Weitere relevante Einflussfaktoren, die im Zuge der Darstellung im Herbst identifiziert werden können, werden berücksichtigt.
Rüdiger Kuhn, Niels Böttcher und CDU-Fraktion
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