Glasfaserausbau in Eimsbüttel Sachstandsbericht Drs. 22-1858, Beschluss der BV vom 26.02.2026
Das Bezirksamt Hamburg-Mitte nimmt zu dem Beschluss wie folgt Stellung:
Um das Senatsziel einer flächendeckenden Versorgung der Freien und Hansestadt Hamburg bis zum Ende des laufenden Jahrzehntes zu erreichen, unterstützt die Koordinierungsstelle Glasfaserausbau (KG) die Telekommunikationsunternehmen und behördlichen Dienststellen, forciert dabei die Optimierung und Entbürokratisierung sämtlicher Genehmigungsprozesse und stellt umfassende Informationen rund um den Glasfaserausbau zur Verfügung. Näheres dazu finden Sie hier: Koordinierungsstelle Glasfaserausbau in Hamburg - hamburg.de
Der Ausbau in Hamburg erfolgt privatwirtschaftlich und unter wettbewerblichen Bedingungen. Die Wahl der Ausbaugebiete ist somit eine unternehmerische Entscheidung und obliegt den jeweiligen Telekommunikationsunternehmen. Der KG liegen daher auch keine konkreten Ausbaupläne für einzelne Bezirke vor und es besteht ebenso keine Möglichkeit einer direkten Einflussnahme auf die Ausbauaktivitäten der Unternehmen. Um eventuelle, in den nächsten Jahren entstehende und durch den eigenwirtschaftlichen Ausbau bedingte Lücken zu erkennen sowie proaktiv das Erfordernis weitergehender Steuerungsmaßnahmen zu prüfen, wird derzeit ein von der KG beauftragtes Markterkundungsverfahren durchgeführt.
Aus den zuvor genannten Gründen wäre eine Teilnahme eines Vertreters bzw. einer Vertreterin der KG an einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Wirtschaft, Digitalisierung und Verbraucherschutz (WiDiV) derzeit nicht sinnvoll. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte wird aber die Ergebnisse des Markterkundungsverfahrens nach Abschluss gerne teilen und kommt insoweit unaufgefordert wieder auf die Bezirksversammlung Eimsbüttel zu.
Beschluss:
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
keine
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