Erprobung KI-gestützter Reinigungsroboter für Grünflächen in Eimsbüttel
Letzte Beratung: 17.09.2025 Grün, Nachhaltigkeit und Umwelt Ö 8.4
Die Reinigung stark genutzter öffentlicher Grünflächen stellt auch im Bezirk Eimsbüttel eine große Herausforderung dar. Besonders die Beseitigung kleinteiliger Abfälle wie Zigarettenkippen, Kronkorken oder Verpackungsreste bereitet dabei erhebliche Schwierigkeiten. In Saarbrücken wird derzeit erfolgreich ein KI-gestützter Reinigungsroboter getestet, der selbstständig solche Abfälle erkennt, einsammelt und damit die Mitarbeitenden der Stadtreinigung gezielt entlastet. Der Pilotversuch wird dort von der städtischen Entsorgungseinheit koordiniert und liefert vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich Zeitersparnis, Effizienz und Umweltfreundlichkeit.
Vor dem Hintergrund wachsender Belastung öffentlicher Flächen in Hamburg erscheint es sinnvoll, zu prüfen, ob ein vergleichbarer Pilotbetrieb auch in Eimsbüttel umgesetzt werden kann – etwa in besonders stark frequentierten Grünanlagen wie dem Wassermannpark, dem Sola-Bona-Park oder der Parkanlage Grindelberg.
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) dafür einzusetzen, die Möglichkeit eines Pilotversuchs mit einem KI-gestützten Reinigungsroboter zur Sammlung kleinteiliger Abfälle auf Grünflächen im Bezirk Eimsbüttel zu prüfen und sich um Ergebnisse aus bisher gelaufenen Piloten in deutschen Kommunen (Berlin, Mönchengladbach, Pforzheim, Villingen-Schwenningen und Rastatt) aus der Saison 2024 zu bemühen.
Gabor Gottlieb, Ann-Kathrin Riegel und SPD-Fraktion Eimsbüttel
Sören Horn und Volt-Fraktion
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