Einrichtung eines Starterfonds Eimsbütteler Kulturwege
Mit der Drucksache 21-2232 wurde im August 2021 beschlossen, ein Konzept zur Erschließung des kulturellen Erbes im Bezirk Eimsbüttel für eine breite Öffentlichkeit zu erarbeiten. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob und in welchen Stadtteilen sog. Kulturpfade identifiziert und – z.B. durch eine Beschilderung inklusive eines QR-Codes mit einem Link zu weiterführenden Informationen – eingerichtet werden können und wie sich durch einen „Eimsbütteler Kunst- und Kulturstadtplan“ Sehenswürdigkeiten wie Kunst im öffentlichen Raum sowie kulturell und historische relevante Orte erschließen lassen. Dabei sollen Informationen zu den Kulturorten möglichst niedrigschwellig und barrierearm zugänglich sein, insbesondere digital sowie mit der Möglichkkeit einer kontinuierlichen Erweiterung und Aktualisierung.
Eine Umsetzung des Projekts, welches in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel sowie Bürgerhäusern, Bürgervereinen und anderen interessierten Einrichtungen und unter Berücksichtigung von Erfahrungen in anderen Kommunen umgesetzt werden soll, steht noch aus. Vergleichbare Projekte gibt es in Hamburg bereits auf Stadtteilebene, zum Beispiel mit dem Geschichts- und Kulturpfad Othmarschen (https://geschichtspfad-othmarschen.stadtteilarchiv-ottensen.de/) und den Informationstafeln des Stadtteilarchivs Ottensen (https://qr.stadtteilarchiv-ottensen.de/). Kulturpfade durch einen ganzen Bezirk erfordern naturgemäß einen erheblichen organisatorischen und finanziellen Aufwand.
Beschluss:
Die Bezirksversammlung beschließt, einen „Starterfonds Eimsbütteler Kulturwege“ einzurichten. In diesem Topf fließen zunächst die noch nicht ausgegebenen Finanzmittel aus den Geldern zur Förderung kultureller Projekte 2025 ein, hinzukommen bezirkliche Sondermittel bis zu einer Gesamthöhe von zunächst 20.000 Euro. Diese Finanzmittel dienen als Anschubfinanzierung für das mit der Drucksache 21-2232 beschlossene Kulturwege-Projekt.
Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, in einer der nächsten Sitzungen des HaKuS vorzustellen, wie das Projekt weiter angegangen werden kann, mit dem Fokus, zunächst einzelne Kulturpunkte zu etablieren.
Ernst Christian Schütt, Armita Kazemi und SPD-Fraktion
Nina Joana Schübel, Christine Velmede, Gabriele Albers und GRÜNE-Fraktion
keine
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