21-1676

Eimsbüttler Impflotsen einrichten

Antrag

Letzte Beratung: 11.02.2021 Hauptausschuss Ö 8.3

Sachverhalt

Seit Wochen ist zu beobachten, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie andere hilfsbedürftige Personen sich vergeblich um Impftermine bemühen. Die Telefonhotline ist meist überlastet, sodass die Telefonate vielfach nach stundenlanger Wartezeit mit dem Ergebnis enden, zu einem späteren Zeitpunkt erneut anzurufen, weil derzeit keine Termine vergeben werden können. Lediglich die Terminbuchung über das Internet erfolgt überwiegend problemlos. Jedoch ist dieser Weg den besonders schutzbedürftigen Personengruppen häufig verschlossen, wenn sie nicht Unterstützung durch Familienangehörige oder andere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer erhalten.

Neben der Terminvergabe stellt sich für viele Impfwillige auch das Problem der Terminwahrnehmung, da es an Personen fehlt, die sie zum Impftermin begleiten oder zumindest zum Termin fahren.

Um diese Probleme zu lösen oder zumindest abzumildern, sollte über bestehende Hilfsangebote besser informiert werden und diese möglichst ausgebaut und besser koordiniert werden.

Petitum/Beschluss
  1. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die Sozialbehörde zu ersuchen, Impflotsen einzusetzen, die bei der Vereinbarung von Impfterminen unterstützen.
  1. Die Sozialbehörde wird gebeten, dafür zu sorgen, dass die Impflotsen und Impflotsinnen über bestehende Hilfsangebote im Zusammenhang mit der Wahrnehmung von Impfterminen informieren und soweit erforderlich diese koordinieren.
  1. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit auf die Angebote und Hilfen des Impflotsens hinzuweisen.

Benjamin Schwanke, Klaus Krüger und Burkhardt Müller-Sönksen (FDP-Fraktion)

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