Es liegen keine Wortmeldungen vor.
Frau Liedtke und Frau Lewandowski beantragen den TOP 4 „Verteilung von Restmittel der Rahmenzuweisung OKJA und FamFö - ergänzt - Drucksache: 22-0435" in nicht-öffentlicher Sitzung zu beraten.
Herr Veit erklärt, dass nach § 9 Ziffer 2 der Geschäftsordnung hierüber abgestimmt werden muss, wenn mindestens zwei Mitglieder die Beratung in NOE beantragen.
Er lässt hierüber und die geänderte Tagesordnung abstimmen. Beides wird einstimmig angenommen.
Frau Lewandowski hat eine Nachfrage zur Protokollnotiz zum Thema Green Kids.
Es wird sich darauf verständigt, diese unter dem TOP 9 zu beraten.
Es liegen keine Überweisungen vor.
Frau Frieß bemerkt, dass das Sozialdezernat mit weniger Personal ausgestattet sei, als in den Vorjahren und fragt, ob dies an Tätigkeitsverschiebungen liegt. Weiterhin bittet sie um eine kurze fachliche Einschätzung zum Anstieg der unterschiedlichen Hilfe zur Erziehung (HZE).
Frau Schulze erläutert, dass der Bereich Unterhaltsvorschuss zentralisiert wurde. Daher wurde Personal ausgegliedert.
Frau Jungblut ergänzt, dass im Gesundheitsamt Stellen auf Grund der Corona-Epedemie abgebaut wurden.
Zu den HZE berichtet Frau Schulze, dass die Inanspruchnahme ambulanter Leistungen gestiegen sei, während die stationären Kapazitäten aufgrund begrenzter Plätze nicht im gleichen Maße ausgeweitet werden konnten. Es bestehe eine Personalknappheit in der Jugendhilfe, die auch zu einem Mangel an verfügbaren Plätzen führe, obwohl der Bedarf an Hilfen eher zunehme. Das Prinzip „ambulant vor stationär" werde weiterhin verfolgt, um familienerhaltende Maßnahmen möglichst lange zu gewährleisten. Auf Grund begrenzter stationärer Möglichkeiten werde bei akutem Hilfebedarf verstärkt auf umfangreiche ambulante Unterstützungsangebote in Krisenfamilien zurückgegriffen.
Auf die Nachfrage zu den psychischen Belastungen von Jugendlichen von Herrn Nasiri erläutert Frau Schulze, dass psychische Belastungen ein weit gefasster Begriff sind, der jedoch durch Diagnostik attestierbar gemacht werden kann, um entsprechende Hilfsangebote bereitzustellen. Die Jugendhilfe sei gesetzlich verpflichtet, solche Diagnosen zu berücksichtigen und in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt sowie dem psychologischen Dienst Gutachten für stationär untergebrachte Kinder zu erstellen. Dabei bestehe ein erhöhter Beratungsbedarf, insbesondere auch bei den Eltern, die zwar keinen direkten Behandlungsanspruch über die Jugendhilfe hätten, aber dennoch relevant für die Unterstützung der Kinder seien. Sie betont, dass die Jugendhilfe primär die Auswirkungen auf das Erziehungsverhalten und die Erziehungsmöglichkeiten der Familien berücksichtigen müsse und bei weitergehendem Therapiebedarf auf sozialpädagogische oder psychiatrische Dienste verweise, da dies nicht ihr Fachgebiet sei.
Der Jugendhilfeausschuss nimmt Kenntnis.
Es liegen keine Wortmeldungen vor.
Es liegen keine Wortmeldungen vor.
Es liegen keine Wortmeldungen vor.
Frau Lewandowksi stellt folgende Fragen zu dem Thema Green Kids:
Wer ist die Zielgruppe des Projekts?
Wann finden die Treffen statt?
Wie kommen die Kids nach Neuengamme?
Wie ist die genaue Ausgestaltung des Angebots?
Welches Programm findet in den Wintermonaten statt?
Weiterhin bittet Sie, um erneute Einladung des Trägers zur Vorstellung seines Programms.
Die Niederschrift wird einvernehmlich genehmigt.
Protokollnotiz:
Green Kids beantwortet die Fragen wie folgt:
Wer ist die Zielgruppe des Projekts?
Mädchen 10 - 16 Jahren (optional auch Erweiterung auf offen für Jungs & Mädchen/Sport für Jungs im Bezirk (je nach Förderungsumfang))
Wann finden die Treffen statt?
Bis letzten Donnerstag: Mo & Do 15-19 / alternativ 14 - 18 Uhr
Wie kommen die Kids nach Neuengamme?
Mit dem Bus vom Bergedorf Bahnhof in 14 Minuten und wieder zurück gemeinsam mit Sozialpädagoge
Wie ist die genaue Ausgestaltung des Angebots?
Richtet sich nach den Bedarfen der Mädchen. Gemeinsames Kochen, Gemeinsames Spielen, Gemeinsames Tiere pflegen (Projekthof) Gemeinsames Basteln & Werken / auch gemeinsames Reden und nichts tun, aber auch Sport machen und berufliche Hilfen bei Praktika- und Ausbildungsplatzsuchen, gehören zu unseren Angeboten.
Welches Programm findet in den Wintermonaten statt?
In den Wintermonaten, führen wir das Projekt nur am Herzog-Carl-Friedrich Platz 1 durch. Bauende des eigenen Raumes stand heute: fertig Ende August 25! (Über bauliche Verzögerung und daraus entstandene kreative Pendelei zwischen Projekthof und LGZ Lohbrügge als Ersatzort in der Bauphase, habe ich das Bezirksamt fortlaufend proaktiv informiert. Der Herzog-Carl-Friedrich Platz Raum wird unser zentraler Ort. Ausflüge zum Hof immer als Option.
Eine Vorstellung des Projekts im Jugendhilfeausschuss lehnt der Träger grundsätzlich ab. Er lädt alle Interessierten ein, sich direkt mit ihm in Verbindung zu setzen. Er stelle dann gerne seine Arbeit auf dem Projekthof in einem persönlichen Gespräch vor.