Keine Wortmeldungen.
Die Tagesordnung wird einvernehmlich genehmigt.
Der Tagesordnungspunkt entfällt.
Herr Osterhage stellt den Maßnahmenplan für die Jahre 2026 bis 2028 kurz vor und beantwortet Verständnisfragen.
Herr Krohn fragt, ob die Maßnahmen für das Billtalstadion auch Freizeitsportlern zugutekommen.
Herr Osterhage erklärt, dass das Billtalstadion als öffentliche Sportanlage sowohl Freizeitsportlern als auch Schulen und Vereinen zur Verfügung stehe. Die Schulen nutzten die Anlage in der Regel von 8 bis 14 Uhr, auf Antrag bis 17 Uhr. Ab 17 Uhr seien die Fußball- und Leichtathletikabteilungen der TSG Bergedorf auf der Anlage aktiv. Zwischen diesen Nutzungszeiten und bei ausbleibendem Schul- oder Vereinssport stehe die Anlage der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die gleichen Rahmenbedingungen gelten für die Sportanlage am Henriette-Herz-Ring.
Frau Brodbeck erkundigt sich nach der Beleuchtung des Sportplatzes am Marie-Henning-Weg.
Herr Osterhage gibt an, dass hinsichtlich der Beleuchtung an den Tennisplätzen derzeit keine Veränderungen vorgesehen seien und beim Kleinspielfeld noch nicht sicher sei, wie weiterverfahren werde. Er erklärt, dass letztlich die Kosten entscheidend seien und der bezirkliche Sportstättenbau eine abschließende Entscheidung treffe.
Frau Brodbeck unterstreicht, dass gerade der Multifunktions- und Fußballplatz von den Kindern des Stadtteils genutzt werde. Daher plädiert sie ausdrücklich für eine Beleuchtung der Sportanlage und bittet die Verwaltung, auf die Politik zurückzukommen, wenn dies nicht ermöglicht werden könne, um andere Möglichkeiten ins Auge zu fassen.
Herr Graßhoff weist hinsichtlich der Beleuchtung darauf hin, dass die Flutlichtanlage des anderen Atlantik 97-Platzes teilweise durch den Quartiersfonds mitfinanziert wurde. Er fragt nach dem aktuellen Stand der Diskussion im Quartiersrat bezüglich des Baseballcamps 2026.
Herr Osterhage berichtet, er habe im Quartiersrat vorgeschlagen, das Baseball-Camp an den Mittleren Landweg zu verlegen, da eine enge Abstimmung der Bauvorhaben am Henriette-Herz-Ring und der Sportanlage 2000 erforderlich sei. Der bezirkliche Sportstättenbau habe beide Projekte im Blick, es könnten jedoch Probleme, insbesondere für SVNA entstehen, wenn sich die Bauphasen der Anlagen überschneiden. Zudem gebe es witterungsbedingte Bauzeitbeschränkungen, weshalb der Baubeginn im Juli erfolgen solle, was sich wiederum mit dem Baseballcamp überschneide.
Herr Dietrich bittet, die Titelnummer der bezirklichen Mittel und RISE-Fördermittel, aus denen die Maßnahme am Marie-Henning-Weg kofinanziert werde, zu Protokoll zu geben.
Protokollnotiz:
PSP-Element 2-22702010-00071.46 „Gi Kleinspielfeld Neuallermöhe“
Herr Graßhoff erklärt, dass etwa ein Drittel der Schulhöfe nicht öffentlich zugänglich sei, was überwiegend auf Vandalismus und Sachbeschädigung zurückzuführen ist. Er nennt exemplarisch das Gymnasium Allermöhe, dessen neu gestalteter Innenhof mit Spiel- und Bewegungsangeboten für Kinder und Jugendliche trotz des Bedarfs im Stadtteil am Wochenende nicht genutzt werden könne. Er plädiert dafür, das Thema weiterhin zu beobachten, um zusätzliche Bewegungs- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu fördern.
Frau Brodbeck ist aufgefallen, dass die Schule Ernst-Henning-Straße ihren Schulhof mit 18 Uhr vergleichsweise früh schließe. Sie regt an, die Schule zu bitten, ihre Öffnungszeit zumindest bis 19 Uhr zu verlängern.
Herr Trute gibt an, dass der Schulhof früher komplett geschlossen war. Er verweist auf die Rahmenvereinbarung zur Nutzung von Schulhöfen als Spielorte, wonach etwaige Bedarfe gegenüber dem zuständigen Bezirksamt formuliert werden können. Daraufhin würde eine Bedarfsbewertung erfolgen und an die Schule herangetreten. Er schlägt vor, diesen formalen Weg zu nutzen, betont jedoch, dass die Entscheidung letztlich bei der Schule liege.
Herr Dietrich fragt, ob die kommende Sitzung des Ausschusses am 30.03.2026 online als Skype-Konferenz durchgeführt werden könne und lässt darüber abstimmen.
Der Fachausschuss für Sport und Bildung stimmt dem Vorschlag mehrheitlich bei einer Gegenstimme (AfD) zu.
_________
Herr Dietrich erkundigt sich, ob im Dezember des vergangenen Jahres Restmittel für Pflegepauschalen an Vereine ausgezahlt wurden und wie das Verfahren für das laufende Jahr gestaltet sei, insbesondere ob die betroffenen Vereine angeschrieben werden oder weitere Nachweise erbringen müssten.
Zudem möchte er wissen, ob die Zuweisungen der bezirklichen Mittel für Pflegepauschalen erhöht werden.
Herr Trute erklärt, dass die Bezirksversammlung den Vereinen für die Pflege der Sportanlagen jährlich Mittel zur Verfügung stellt. Im Jahr 2024 standen 20.000 Euro, in diesem Jahr 50.000 Euro zur Verfügung, die nach der Gesamtfläche der Sportanlagen verteilt wurden. Am Ende des Jahres werden die Vereine über etwaige Restmittel informiert und gebeten, diese abzufordern.
Er erklärt, dass der Bereich Sport seit vier Jahren nicht mehr Teil der Rahmenzuweisung sei und seine Unterhaltungsmittel aus dem Einzelplan des Bezirksamtes erhalte. Dem Bezirk werde im Rahmen der Eckwerteaufstellung ein Betrag für alle Ausgaben zur Verfügung gestellt, wobei das Fachamt Ressourcensteuerung das Budget steuere. Die Verwaltung formuliert im Rahmen der Aufstellung zum Haushaltsplan die Mehrbedarfe im Bezirk. Er betont, dass der Sporthaushalt defizitär und die Aussicht auf eine signifikante Erhöhung der Sportmittel gering sei.
_________
Herr Bartels stellt sich als neuer Sportreferent und designierter Nachfolger von Fred Osterhage kurz vor.
Der öffentliche Teil der Niederschrift vom 03.11.2025 wird einstimmig genehmigt.