22-0676.01

Wohnungsbestand im Eigentum und in der Verwaltung des Bezirks Bergedorf

Antwort

Sachverhalt

Kleine Anfrage

der BAbg. Krohn, Seiler, Winkelbach, Meyer, Zimmermann, Unbehauen, Schander

und AfD Fraktion Bergedorf

Angesichts des anhaltenden Wohnraummangels in Hamburg und insbesondere in Bergedorf ist eine effiziente Verwaltung der öffentlich-rechtlich gebundenen oder im staatlichen Besitz befindlichen Wohneinheiten zwingend erforderlich. Um die wohnungspolitische Lage im Bezirk bewerten zu können, ist eine detaillierte Übersicht über den Bestand, die Fluktuation sowie die Investitions- und Verkaufsstrategie des Bezirksamtes notwendig. Dabei ist von besonderem Interesse, inwieweit öffentlicher Wohnraum durch Leerstand dem Markt entzogen wird und welche wirtschaftlichen Auswirkungen dies hat.

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

Das Bezirksamt Bergedorf nimmt wie folgt Stellung:

  1. Wie viele Wohneinheiten befinden sich aktuell im direkten Eigentum oder in der unmittelbaren Verwaltung des Bezirksamtes Bergedorf (z. B. Dienstwohnungen, soziale Unterkünfte, Wohnungen in Fachvermögen)?

11 Wohnungen

  1. Wie hat sich dieser Bestand in den letzten fünf Kalenderjahren entwickelt? (Bitte um jährliche Aufschlüsselung der Gesamtzahl von 2021 bis 2025).

Der Bestand hat sich in den Jahren von 2021-2025 nicht verändert.

  1. Wie gliedert sich dieser Bestand aktuell nach der Art der Nutzung (z. B. reguläre Vermietung, Unterbringung von Geflüchteten/Obdachlosen, Dienstwohnungen)?

Alle Wohnungen sind regulär vermietet.

  1. Wie viele der im Eigentum oder in der Verwaltung des Bezirks befindlichen Wohnungen stehen zum aktuellen Stichtag leer? (Bitte absolute Zahl und prozentualen Anteil angeben).

Es standen zum Stichtag keine Wohnungen leer.

  1. Wie hoch ist die durchschnittliche Dauer des Leerstands dieser Einheiten in den letzten 24 Monaten?

In den letzten 24 Monaten stand keine Wohnung leer.

  1. Was sind die Hauptgründe für den aktuellen Leerstand (z. B. Sanierungsstau, geplanter Verkauf, bürokratische Verzögerungen)?

Fehlanzeige

  1. Wie hoch beziffert das Bezirksamt die Einnahmeausfälle durch Leerstand r das Haushaltsjahr 2025?

Im Haushaltsjahr 2025 gab es keine Einnahmeausfälle durch Leerstand.

  1. Plant das Bezirksamt Bergedorf im laufenden oder kommenden Haushaltsjahr den Ankauf oder Bau neuer Wohneinheiten? a) Falls ja, wie viele Einheiten sind geplant? b) Mit welchen Gesamtkosten (Erwerbs- und Nebenkosten) rechnet das Bezirksamt hierfür?

Nein

  1. Gibt es Planungen, Wohneinheiten aus dem bezirklichen Bestand zu veräern? a) Falls ja, wie viele Einheiten sind für den Verkauf vorgesehen? b) Auf welcher Grundlage basiert die Einnahmekalkulation r diese Verkäufe (geschätzte Gesamterlöse)?

Nein

  1. Nach welchen Kriterien entscheidet das Bezirksamt, ob Wohnraum im Bestand gehalten oder privatisiert wird?

Es bestehen keine Kriterien zur Entscheidung über eine Privatisierung, da die ehemaligen Schöpfwerksmeisterwohnungen Bestandteil des Schöpfwerksgebäudes sind. Eine Veräerung dieser Wohnungen steht daher nicht zur Diskussion und wird derzeit nicht in Betracht gezogen.

Petitum/Beschluss

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Anhänge

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