Winterdienst-Chaos in Bergedorf: Mangelhafte Räumung und Streuung nach den Schneefällen vom 2. und 3. Januar 2026
Kleine Anfrage
derBAbg. Krohn, Seiler, Winkelbach, Meyer, Zimmermann, Schander, Unbehauen
und AfD Fraktion Bergedorf
Am Freitag, dem 2. Januar 2026, sowie am darauffolgenden Samstag, dem 3. Januar, kam es im Bezirk Bergedorf zu teils starken Schneefällen. Eine Begehung und Umfrage unserer Fraktion am 5. Januar 2026 ergab ein besorgniserregendes Bild hinsichtlich der Verkehrssicherheit und der Räumpflichten.
Während die Fahrbahnen der Hauptverkehrsstraßen größtenteils durch den fließenden Verkehr schneefrei wurden, präsentieren sich Nebenstraßen und Wohngebiete als gefährliche Eisbahnen aus festgefahrenem Schnee. Besonders desaströs ist die Situation für Fußgänger und Nutzer des ÖPNV: Viele Gehwege sind entweder mit tiefem Schneematsch bedeckt oder durch Festtreten zu massiven Eisschichten gefroren. An Ampelübergängen und Bushaltestellen türmen sich die Schneemassen so hoch, dass ein gefahrloses Ein- und Aussteigen oder das Queren der Straße kaum möglich ist. Radwege sind im gesamten Bezirk oft nicht einmal mehr als solche zu erkennen.
Dieser Zustand betrifft nicht nur einzelne Straßenzüge, sondern ist im gesamten Bezirk festzustellen, was auf ein systematisches Versagen oder eine massive Unterkapazität des Winterdienstes hindeutet.
Vor diesem Hintergrund fragen wir:
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