22-0846

Wie inklusiv sind Bergedorfs Spielplätze?

Kleine Anfrage nach § 24 BezVG

Letzte Beratung: 28.05.2026 Bezirksversammlung Bergedorf Ö 4.13

Sachverhalt

Kleine Anfrage

der BAbg. Zaum, Wegner und der CDU-Fraktion

Bergedorfs öffentliche Spielplätze können sich sehen lassen, aber müssen perspektivisch für alle Kinder nutzbar sein. Wer neu plant oder grundlegend erneuert, muss Inklusion mitdenken und dort, wo es möglich ist, umsetzen.

Das Gutachten „Spielen in Hamburg 2030“ liefert dafür eine fachliche Grundlage. Es beschreibt Anforderungen an inklusive Spielplätze, enthält Hinweise für Planung und Beteiligung und empfiehlt ausdrücklich, die DIN 18034-1 in Verbindung mit der Bewertungsmatrix der DIN/TS 18034-2 bei Neuplanungen und Grunderneuerungen anzuwenden. Danach erreicht ein Spielplatz mit Stufe 1 dieMindestanforderungen und kann als inklusiv bezeichnet werden.

Ein inklusiver Spielplatz entsteht danach nicht durch ein einzelnes Spezialgerät. Entscheidend sind Zugänge, Wege, Bodenbeläge, Erreichbarkeit, Orientierung, Aufenthaltsqualität und vielfältige Spielangebote. Das Kompetenzzentrum „Barrierefreies Bauen in Hamburg“ verfügt hierfür über fachliche Expertise und berät die Bezirke kostenlos. Die Bezirksämter sollten das Kompetenzzentrum bei Neuplanungen und Grundinstandsetzungen regelhaft frühzeitig einbeziehen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

  1. Ist dem Amt das Gutachten bekannt?
  2. Inwieweit wird die zitierte DIN-Norm 18034-1 in Verbindung mit der Bewertungsmatrix der DIN/TS 18034-2 bereits angewendet?
  3. Welche Spielplätze wurden gemäß der Norm gestaltet und erfüllen

a) Stufe 1?

b) Stufe 2?

c) Stufe 3?

  1. r welche Spielplätze ist eine Umsetzung geplant?
  2. Im Rahmen des Gutachtens wurden je Bezirk zwei bis drei Potenzialflächen benannt, auf denen im Zuge einer Neuplanung oder Umgestaltung mindestens die Inklusionsstufe 2 angestrebt wird. Um welche handelt es sich dabei im Bezirk Bergedorf und wann soll eine Umsetzung erfolgen?
  3. Wird die Expertise des Kompetenzzentrums „Barrierefreies Bauen in Hamburg“ bei Neubau und Umgestaltung von Spielplätzen regelhaft eingeholt? Wenn ja, mit welchen Ergebnissen? Wenn nein, warum nicht?
Petitum/Beschluss

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