Sachstand Fernzughalte Bergedorf Rückmeldung der Deutschen Bahn
Die Bezirksamtsleitung hatte, entsprechend des Beschlusses der Bezirksversammlung (Drucksache 22-0528) und in Abstimmung mit den Umlandgemeinden, eine gemeinsame Protestnote an die Deutsche Bahn (DB) gerichtet. Ziel war es, den dauerhaften Erhalt und die Stärkung der Fernzughalte in Bergedorf gemäß Deutschlandtakt einzufordern.
Mit Schreiben vom 8. Mai 2026 hat die DB auf die Stellungnahme geantwortet. Die DB teilt mit, dass das ursprünglich für den Fahrplan 2026 vorgesehene zusätzliche ICE-Zugpaar Hamburg–Berlin in Bergedorf aufgrund fortgesetzter Bauarbeiten auf der Strecke und im Knoten Berlin derzeit nicht wie geplant realisiert werden kann. Die Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin verzögert sich bis zum 13. Juni 2026, unmittelbar anschließend beginnen weitere Bauarbeiten im Raum Berlin, die zu nachträglichen Fahrplananpassungen führen.
Positiv hervorzuheben ist:
Einschränkend ist festzuhalten:
Die temporäre Zunahme der Fernzughalte ist für die Region kurzfristig positiv zu bewerten, ersetzt jedoch nicht die notwendige dauerhafte Anbindung im Sinne des Deutschlandtakts. Die Verwaltung wird die Entwicklung weiterhin eng begleiten und sich auch im Schulterschluss mit den Umlandgemeinden für eine nachhaltige Lösung einsetzen.
Die Bezirksversammlung wird gebeten, die Rückmeldung der DB zur Kenntnis zu nehmen. Die Verwaltung empfiehlt, den politischen Druck aufrechtzuerhalten und die Interessen des Hamburger Ostens weiterhin gegenüber der DB und dem Senat zu vertreten.
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