20-2011

Barrierefreier Weihnachtsmarkt II

Antrag

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
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25.04.2019
Sachverhalt

 

Antrag der BAbg. Kramer, Gündüz und SPD-Fraktion

 

 

Am 26.3.2019 hat die Behindertenarbeitsgemeinschaft Bergedorf (BAG) zum 10-jährigen Jubiläum der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in den Spiegelsaal des Bergedorfer Rathauses eingeladen.

 

Zusammen mit vielen Trägern der Eingliederungshilfe wurde in vier Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen rund um das Thema der Barrierefreiheit und der aktiven und eigenständigen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen diskutiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops waren sehr bunt gemischt, ganz nach dem Motto „Miteinander und nicht übereinander reden“. In den vier Arbeitsgruppen wurden viele Vorschläge und Ideen, aber auch Kritik gesammelt.

 

 

Ein großes Thema war die Teilhabe an öffentlichen Festlichkeiten in Bergedorf, allen voran das Stadtfest, die Hafenmeile und natürlich der Weihnachtsmarkt. Gelobt wurde die bereits gute Kooperation zwischen Politik, Bezirksamt, der BAG (stellvertretend für die Menschen mit Behinderung) und dem Betreiber des Bergedorfer Weihnachtsmarktes. Die gemeinsam gefundenen Verbesserungsvorschläge bezüglich der Barrierefreiheit in 2017/2018 sorgten für gute Stimmung unter den Beteiligten.

 

 

Dennoch gibt es weitere Barrieren, vor allem auf dem Bergedorfer Weihnachtsmarkt, für welche sich sicherlich, in ähnlicher Weise wie bereits getan, eine Lösung finden lässt.

 

 

Petitum/Beschluss

 

Wir beantragen daher, die Bezirksversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, gemeinsam mit dem Betreiber des Bergedorfer Weihnachtsmarktes und der BAG zu prüfen,

1.      ob für einen Teil der Veranstaltungsfläche auf der Schlosswiese eine Alternative zu den derzeit verwendeten Holzhackschnitzeln gefunden werden kann. Ziel sollte sein, dass auch Menschen mit Rollatoren, im Rollstuhl oder anderen Gehhilfen den Weihnachtsmarkt auf der Schlosswiese ohne fremde Hilfe besuchen können. Vorstellbar wäre ein zentraler Weg auf der Schlosswiese und drum herum die bekannten Holzhackschnitzel;

 

2.      ob die Schilder mit der Hilfe-Hotline für Menschen mit Behinderungen und deren Begleitungen an noch sichtbareren Orten platziert werden können.

 

3.      Die Ergebnisse der Prüfungen sind dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration vorzustellen.

 

Anhänge

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