Aufwand, Nutzen und Zukunft des jährlichen Rechenschaftsberichts des Bezirksamtes Bergedorf
Kleine Anfrage
der BAbg. Jacobsen, Dr. Dahms und der FDP-Gruppe
Das Bezirksamt Bergedorf erstellt jährlich einen Jahresbericht (ehemals Tätigkeitsbericht) über seine Tätigkeit. Der Jahresbericht 2024 war der 45. Bericht dieser Art hatte und hatte 87 Seiten. Nicht in allen Hamburger Bezirken wird ein vergleichbares Format praktiziert; zugleich gibt es in einzelnen Bezirken Überlegungen, entsprechende Berichte einzuführen. Der Bericht wird von den Bezirksabgeordneten geschätzt, es stellt sich aber die Frage, ob der mit der Erstellung verbundene personelle und finanzielle Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen steht oder ob hier zusätzliche Bürokratie entstanden ist, ohne einen ausreichenden Mehrwert für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu generieren.
Das Bezirksamt beantwortet die Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung:
Der Jahresbericht des Bezirksamtes Bergedorf wird auf Wunsch der Bezirkspolitik seit 1980 jährlich innerhalb der Dezernate und Fachämter erarbeitet und veröffentlicht. Ziel ist es, transparent und nachvollziehbar darzustellen, was das Bezirksamt geleistet hat und warum diese Aufgaben- und Tätigkeitsfelder für die Öffentlichkeit relevant sind.
Erfolge, Herausforderungen, Entscheidungsprozesse sowie der Nachweis der Erfüllung gesetzlicher Aufgaben werden dargestellt und sollen u.a. das Vertrauen in Verwaltung und Politik stärken.
In der Vergangenheit war der Jahresbericht ein bewährtes Instrument, um in der Bezirksversammlung und den Fachausschüssen zu einem konstruktiven Austausch hinsichtlich der geleisteten Arbeit des Bezirksamtes zu gelangen mit dem Ziel, auch neue Aufgabenfelder oder Prioritätensetzungen zu verifizieren.
Sämtliche Fachämter werden in den unterschiedlichen Hierarchieebenen bei der Erstellung des Jahresberichtes eingebunden. Personalstunden einzelner Beschäftigter für Zulieferung/Erstellung von Beiträgen zum Jahresbericht werden statistisch nicht erhoben und erfasst.
Fehlanzeige.
Siehe Vorbemerkung.
Inhalt und Darstellung von Berichten, Dokumenten oder Informationen erfolgen immer abhängig von der jeweiligen Zielgruppe bzw. dem Adressaten und sind nicht vergleichbar.
Das Bezirksamt nimmt gerne Anregungen der Bezirkspolitik entgegen zur Optimierung, Kürzung oder auch Einstellung des Jahresberichtes entgegen.
Den Beschäftigten der FHH steht seit einiger Zeit der KI-gestützte Assistent LLMoin (auf Basis der OpenAI) zur Nutzung zur Verfügung. LLMoin hat keine Internetanbindung. Es ist ein Sprachmodell, das Antworten basierend auf der Nutzungseingabe und Trainingsdaten berechnet. Für den Einsatz von LLMoin gibt es umfangreiche Sicherheitskonzepte. Gegen den Einsatz von LLMoin hat das Bezirksamt keine Sicherheitsbedenken. Ein weiterer Ausbau zum Einsatz von KI erfolgt Behörden übergreifend und nicht im Alleingang eines Bezirksamtes.
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