Protokoll
Sitzung des Unterausschusses Haushaltsangelegenheiten (JHA) vom 21.09.2022

Ö 1

Feststellung der Beschlussfähigkeit

Frau Stobbe stellt fest, dass mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend seien und somit die Beschlussfähigkeit gegeben sei.

 

Ö 2

Wahl eines neuen stellvertretenden Vorsitzes des Unterausschusses Haushaltsangelegenheiten (JHA)

 

Frau Hirschfeld wird einstimmig bei Enthaltung des Mitglieds auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Unterausschusses Haushaltsangelegenheiten (JHA) gewählt.

Ö 3 - 21-3373

Austausch über mögliche Anpassungen zu der Bewertungsmatrix für Interessenbekundungsverfahren (IBV)

Frau Wolf und Frau Gerdes stellen mögliche Ansätze zur Anpassung der Matrizen vor. Hintergrund für die Anpassungsüberlegungen sei, dass in der Vergangenheit oftmals die gleichen Träger den Zuschlag bei den IBVs erhalten hätten und die Gefahr gesehen werde, dass die Trägervielfalt nicht dargestellt werde. So könne überlegt werden, ob künftig die Vernetzung im Stadtteil anders gewichtet werde und schon die Bereitschaft der Vernetzung im Stadtteil r eine hohe Gewichtung ausreiche. Bei Kriterium 2 des IBV für die Lerngruppennne entsprechend ggf. das „Fundierte“ gestrichen werden. Bei Kriterium 3 könnte „zuständigen“ gestrichen werden. Darüber hinaus könne überlegt werden, die Aspekte Finanzierungsplan und Qualitätssicherung in die Matrizen aufzunehmen. Die letzten drei Punkte könnten ggf. als Mitarbeitendenbegleitung und -entwicklung zusammengefasst werden.

 

Frau Stobbehrt aus, dass heute keine abschließende Beratung stattfinden solle, da Herr Bründel-Zeißler als Mitglied auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe nicht an der Sitzung teilnehmen könne, aber viele Erfahrungen bei diesem Thema habe. Ihr sei selbst in der Vergangenheit aufgefallen, dass nicht immer auf die Eigenheiten des jeweiligen Verfahrens habe eingegangen werdennnen, sondern es bei dem festen Bewertungskonstrukt geblieben sei. Es wäre toll, wenn das Amt die Vorschläge zur nächsten Beratung schriftlich vorlegen könne.

 

Frau Baumbusch bestätigt auf Nachfrage, dass bei IBVs für Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit oftmals weniger Bewerbungen eingingen, weil diese für die Träger nicht attraktiv und oftmals ein finanziell defizitäres Geschäft seien.

 

 

Der TOP wird einvernehmlich in die kommende Sitzung vertagt.

Ö 4

Haushalt

Ö 4.1 - 21-3399

Entwurf Haushaltsplanung Mitteilungsdrucksache des Amtes

Die Drucksache 21-3399 liegt als Tischvorlage vor. Die Anlage der Drucksache erhält im Nachgang der Sitzung auf Vorschlag des Amtes und im Einvernehmen mit den Ausschussmitgliedern einen nicht-öffentlichen Status.

 

Frau Wolf stellt die Drucksache vor. Auf Nachfragen aus dem Ausschuss heben sie und Frau Gerdes Folgendes hervor:

 

  • Die Steigerung der Betriebskosten könne zum jetzigen Zeitpunkt nur geschätzt werden. Würde man die Erhöhung aktuell mit 10 % veranschlagen, könnten nicht alle Projekte einkalkuliert werden.
  • Generell befinde sich die Auskömmlichkeit der Mittel der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in der politischen Diskussion, sodass nicht auszuschließen sei, dass künftig weitere Mittel zur Verfügung gestellt würden.
  • Der Vorschlag, das Projekt JuCa A-Altstadt anteilig in die Rahmenzuweisung Jugendsozialarbeit zu überführen, würde auch konzeptionelle Änderungen mit sich bringen. So würde dieses wieder verstärkt in den Charakter der OKJA implementiert. Es sei auch denkbar, nicht sofort die ganzen 50.000 Euro zu überführen, sondern dieses in Teilen über mehrere Jahre nach und nach zu vollziehen.glich sei, dass das Projekt in eine der kommenden Sitzungen des Jugendhilfeausschusses zur Vorstellung eingeladen werde.
  • Die Rahmenzuweisungen seien gegenseitig deckungsfähig.

 

Herr Schmidt lobt die Planung, weist aber auf die seit Jahren bestehenden strukturellen Defizite hin, denen seit Jahren nur durch die Übertragung von Resten und geschicktem Planen von Seiten des Amtes begegnet werden könne. So seien die Betriebskosten nach aktuellem Stand sehr optimistisch kalkuliert. Ggf. sei es auch denkbar, das erwähnte Projekt nicht in die Rahmenzuweisung der OKJA zu überführen, um sich dort einen Puffer offenzulassen und gleichzeitig mehr Spielraum beizubehalten.

 

Frau Hirschfeld wirbt dafür, die Kalkulation für die Steigerung der Betriebskosten nicht zu hoch anzusetzen, um sich so nicht selbst in den Planungsspielräumen zu beschneiden. Es gebe hamburgweit politische Bestrebungen, den finanziellen Engpässen in der Jugendhilfe entgegenzuwirken.

Das Amt kündigt für die kommende Sitzung des Jugendhilfeausschuss eine Beschlussempfehlung an. Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

Ö 4.2

Kinderferienprogramm für Daheimgebliebene hier: Aufnahme in die Rahmenzuweisung (Angemeldet von der Fraktion GRÜNE)

Angemeldet von der Fraktion GRÜNE.

Der TOP wird in eine der kommenden Sitzungen vertagt. Das Amt wird einvernehmlich gebeten zu prüfen, ob es für das Ferienprogramm etwaige andere Finanzierungsmöglichkeiten als die Sondermittel gibt.

Ö 5

Mitteilungen

Es gibt keine Wortmeldungen.

 

Ö 6

Verschiedenes

 

Der Ausschuss einigt sich auf Vorschlag von Herrn Schmidt einvernehmlich darauf, dass die Sitzungen des Unterausschusses Haushaltsangelegenheiten künftig wieder, sofern möglich, im Raum 106 des Rathauses Altona stattfinden sollen.