21-1395

Veranstaltungsfläche Grünzug Neu Altona Beschlussvorlage des Amtes

Sitzungsvorlage öffentlich

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
TOP
14.01.2021
10.12.2020
01.12.2020
03.11.2020
Sachverhalt

Der Grünzug Neu Altona ist von großer Bedeutung für die Naherholung und die Grünversorgung der verdichteten angrenzenden Stadtbereiche. Grunderneuerungen der intensiv genutzten Grünflächen werden regelhaft durchgeführt. Für den südlichen Teil ab Höhe Schomburgstraße wurde gegenwärtig eine Entwurfsplanung erarbeitet, welche im kommenden Jahr umgesetzt werden soll.

 

Im vergangenen Dezember wurde die Planung dafür im Hauptausschuss der Bezirksversammlung Altona vorgestellt (vgl. Drucksache 21-0522). Darüber hinaus wurden die Ergebnisse des Prüfauftrages in der Drucksache Nr. 21-0521 vorgestellt in der mögliche Standorte im südlichen Grünzug Neu Altona für Veranstaltungsflächen untersucht wurden. Es zeigte sich, dass es aufgrund des bewegten Geländes, Baumbestandes nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten für eine solches Nutzungsangebot gibt. Zudem hat das dafür durchgeführte Lärmgutachten gezeigt, dass die Nutzung auf geräuscharme Veranstaltungen beschränkt bleiben muss und daher voraussichtlich nur stadtteilkulturellbezogene, ruhige Angebote in Frage kommen. Diese Art der zukünftigen Nutzung wurde von der Bezirksamtsleitung befürwortet. Als potentiell geeignet wurden die Flächen nördlich der Louise-Schröder-Straße am Parkzugang Schomburgstraße und südlich der Louise-Schröder-Straße östlich an der Königstraße gesehen. Der Standort an der Schomburgstraße erscheint nach bisherigem Sachstand, aufgrund des größeren Abstandes zur Wohnbebauung und der Nähe zum KEBAP- Projekt (KulturEnergieBunkerAltonaProjekt e.V.) der geeignetere.

 

Bezüglich des bisherigen Standortes von der Veranstaltung Sommer im Park wurde verabredet, dass das Amt Gespräche mit dem bisherigen Veranstalter aufnimmt, um ihn bei der Suche nach einem geeigneten zukünftigen Standort zu unterstützen bzw. den dann notwendigen Prüfprozess zu begleiten. Ein Gespräch mit dem Veranstalter ist fernmündlich erfolgt, mit dem Ergebnis, dass der Veranstalter bisher keine entsprechend Fläche in Altona in Aussicht hat und sich die Zeit erbat, sich zu melden, sofern er fündig geworden ist.

 

Da die Grundüberholung kurzfristig ausgeschrieben werden soll, wird um ein Votum des Ausschusses für die weitere Bearbeitung gebeten. Dieser möge entscheiden, ob das Amt eine Veranstaltungsfläche im Grünzug Neu Altona unter Berücksichtigung der Erkenntnisse des Lärmgutachtens „Lärmkontor“ verfolgen soll oder ob ein solches Nutzungsangebot derzeit nicht in Frage kommt.

Die Finanzierung ist derzeit nicht gegeben bzw. unklar. Mittel aus der laufenden Maßnahme stehen nicht zur Verfügung, da zu keiner Zeit eine Veranstaltungsfläche im Ansatz vorgesehen war und das Budget ausgeschöpft ist. Die Einrichtung einer Veranstaltungsfläche würde nach erster Schätzung weitere ca. 80.000 Euro für den Bau sowie weitere Unterhaltungsmittel für die Instandhaltung erfordern. Eine Kostenaufstellung kann zu einem späteren, konkretisierenden Zeitpunkt nachgereicht werden. Die Nutzung einer möglichen Veranstaltungsfläche wäre über Sondernutzungsanträge gemäß den Vorgaben der Verordnung zum Schutz von Grün- und Erholungsanlagen sowie den Vorgaben der Lärmschutzverordnung zu prüfen.

 

1) Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung, die Ausführungsplanung für den Bereich des Grünzugs nördlich der Louise-Schröder-Straße ohne eine Veranstaltungsfläche zu finalisieren.

 

2a) Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung in die Planung eine Veranstaltungsfläche einzubeziehen.

2b)  Der Ausschuss berät aus welchen Mitteln die Mehrkosten in Höhe von ca. 80.000 Euro finanziert werden sollen.

 

Anhänge

Anlage 1: Karte Bereich Königstraßee

Anlage 2: Karte Bereich Schomburgstraße