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Mit Pocket-Parks lebensqualitätssteigernd und klimafreundlich Brachflächen und ungenutzten Potenzialen in Wandsbek begegnen Antrag der CDU-Fraktion

Antrag

Letzte Beratung: 14.01.2026 Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek Ö 5.1

Sachverhalt

Pocket-Parks”bersetzt: Westentaschenparks) sind kleine gärtnerisch gestaltete Grünflächen, die in städtischen Gebieten auf zuvor ungenutzten Flächen, wie Brachflächen oder Baulücken angelegt werden. Sie zeichnen sich dabei verglichen zu normalen Parks durch eine kleine Fläche und einen oft nur geringen finanziellen Schaffungs- und Bewirtschaftungsaufwand aus. Oft mit Bänken und Verweilflächen ausgestattet bieten sie einen Naherholungsmehrwert für umliegende Bewohner.

Im Kerngebiet Wandsbek gibt es zahlreiche städtische Flächen, exemplarisch sei hier die Fläche Ahrensburger Straße/Ecke Kedenburgstraße (Gemarkung: Wandsbek (552) Flurstück: 3213), die sich im allgemeinen Grundvermögen der Stadt Hamburg befindet, zu nennen, welche in ihrer derzeitigen Form keinen Beitrag zur Aufenthaltsqualität leisten. Gleichzeit besteht gerade in urbanen Räumen ein wachsender Bedarf an wohnortnaher Naherholung und Grünflächen, die Hitzeinseln reduzieren und Orte für soziale Begegnung schaffen. Pocket-Parks bieten demnach eine Möglichkeit ungenutzte Flächen qualitativ aufzuwerten, sie für die Öffentlichkeit zu öffnen und das Stadtbild nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig tragen sie zur Klimaanpassung bei, fördern Biodiversität und fügen sich gut in die aktuelle Debatte um Renaturierung und Entsieglung ein. Die Finanzierung von diesen Pocket-Parks könnte beispielsweise mit Fördermitteln aus Projekten unter der Hamburger Klimaanpassungsstrategie erfolgen.

In anderen deutschen Städten wie Nürnberg, Braunschweig oder Bochum wurde das Konzept bereits erfolgreich umgesetzt. In internationalen Metropolen wie New York, Athen oder Krakau gehören sie bereits fest zum Stadtbild. Doch auch im Bezirk Eimsbüttel wurde beispielsweise an der Kieler Straße nach Abbruch eines Haues in der entstandenen Baulücke ein solcher Pocket-Park umgesetzt.

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek beschließen:

Petitum/Beschluss
  1. Die Verwaltung wird gebeten exemplarisch für den Standort Ahrensburger Straße/Ecke Kedenburgstraße (Gemarkung: Wandsbek (552) Flurstück: 3213) die Umsetzbarkeit eines sog. „Pocket-Parks“ zu prüfen.
  2. Die Verwaltung wird außerdem darum gebeten
    1. eine Erfassung für die (Um-)Gestaltung als Pocket-Parks geeigneter im städtischen Eigentum befindlicher Brach und Restflächen im Kerngebiet Wandsbek durchzuführen;
    2. Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten von Pocket-Parks zu prüfen;
    3. Realisationspotentiale von Pocket Parks im Wandsbeker Kerngebiet auszuloten.
  3. Die Verwaltung möge dem Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek berichten.
Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
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Anhänge

keine Anlage/n

Lokalisation Beta
Kieler Str. Kedenburgstraße

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