Klimaresilienz und mehr Fahrgastunterstände am Ebertplatz Mitteilungsdrucksache zum Beschluss der Bezirksversammlung vom 27.11.2025
Letzte Beratung: 29.01.2026 Bezirksversammlung Ö 13.49
Die Bezirksversammlung Altona hat in ihrer Sitzung vom 27.11.2025 anliegende Drucksache 22-1406.3B beschlossen.
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) hat mit Schreiben vom 19.01.2026 wie folgt Stellung genommen:
Die Empfehlung hat das Ziel, die Aufenthaltsqualität am Ebertplatz (Knotenpunkt Luruper Chaussee / Ebertallee) – insbesondere in puncto Klimaresilienz – zu verbessern.
Die BVM stand bereits vereinzelt zwischen Juli und September 2025 mit der Sprecherin der Initiative Bahrenfeld auf Trab in Kontakt, um über die verschiedenen Zuständigkeiten im Haltestellenumfeld zu informieren.
Bei der nun vorliegenden Empfehlung handelt es sich um eine konkrete bauliche Empfehlung der BV Altona, die zurück auf eine Eingabe der obigen Initiative geht.
Im Rahmen des Busbeschleunigungsprogramms für die Metrobuslinien M2 und M3 wurde der Bereich bereits vor knapp zehn Jahren überplant und umgebaut. Ziel war u.a. die Verbesserung der Umsteigeverhältnisse zwischen den Metrobuslinien M1, M2 und M3 sowie eine bessere Signalsteuerung.
Die vor Ort identifizierten Probleme tragen aus fachlicher Sicht zu einer geringen Aufenthaltsqualität bei, auch wenn sie keinen unmittelbar notwendigen, eiligen Handlungsbedarf auslösen. Der Boden verfügt über eine schlechte Kühlleistung und weist einen hohen Versiegelungsgrad mit vorwiegend eingeschränktem Versickerungspotential auf. Schattenwürfe sind kaum vorhanden (lediglich unter Fahrgastunterständen. Fehlende Toilettenanlagen werden in der Diskussion rund um die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum vermehrt kritisiert.
Die Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität stellt eine der Leitlinien des Bündnisses für den Rad- und Fußverkehr dar. Die Empfehlungen werden für zukünftige Planungen berücksichtigt.
Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.
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