Hitzeschutz in Altona: Verschattung an Standorten ohne Baum-Pflanzmöglichkeit Einsatz alternativer mobiler Verschattung mit Kletterpflanzen Dringlicher Antrag der Fraktionen von CDU und SPD
Letzte Beratung: 25.06.2026 Bezirksversammlung Ö 8.6
Die sommerliche Hitzebelastung nimmt auch in Hamburg zu. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kinder und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Gerade in stark versiegelten und hochfrequentierten Bereichen Altonas –etwa in der Großen Bergstraße –fehlt es an vielen Stellen an ausreichender Verschattung und Aufenthaltsqualität.
Baumpflanzungen bleiben für den Hitzeschutz im öffentlichen Raum vorrangig. An einzelnen Standorten sind sie jedoch wegen unterirdischer Leitungen, zu geringem Platz für Wurzeln oder anderer Hindernisse nicht umsetzbar. Für solche Orte sollten andere Lösungen geprüft werden.
Andere Städte erproben hierfür bereits modulare oder mobile Verschattungselemente, die auch an schwierigen Standorten zusätzlichen Schatten spenden. Ein Beispiel ist ein entsprechender Ansatz am Marienplatz in Stuttgart. Solche Maßnahmen können Bäume nicht ersetzen, aber dort sinnvoll ergänzen, wo Pflanzungen tatsächlich nicht möglich sind. Bäume benötigen 5-10 Jahre bis diese sinnvoll Schatten spenden können, mobile Beschattungsanlagen bieten dies bereits nach 1-2 Jahren.
Es sollte geprüft werden, an welchen Standorten in Altona solche ergänzenden Maßnahmen sinnvoll und umsetzbar sind und aus welchen Programmen oder Fördermitteln ihre Finanzierung unterstützt werden kann.
Die Bezirksversammlung möge daher beschließen:
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
ohne
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