Hilfe, die ankommt: Aufsuchende Seniorenhilfe für Altona prüfen Dringlicher Antrag der AFD-Fraktion
Letzte Beratung: 26.02.2026 Bezirksversammlung Ö 7.2
Die demografische Entwicklung in unserem Bezirk stellt die bestehenden Strukturen der Seniorenarbeit vor neue Herausforderungen. Während klassische Angebote wie Seniorentreffs gute Arbeit leisten, erreicht ein erheblicher Teil der älteren Mitbürger diese Einrichtungen nicht– oft aus berechtigter Sorge um die persönliche Sicherheit im öffentlichen Raum, Scham oder physischen Einschränkungen. Diese „stille Isolierung“ führt langfristig zu einer höheren Belastung der sozialen Sicherungssysteme und des Gesundheitswesens.
Viele Senioren in Altona vereinsamen also in der Anonymität der Großstadt. Um die Isolation älterer Mitbürger zu durchbrechen und ihre Sicherheit im öffentlichen Raum zu stärken, haben andere Kommunen erfolgreich auf Sozialarbeiter im Außeneinsatz gesetzt.
Zum Beispiel haben Großstädte wie München (Projekt SAVE), Hannover und Gelsenkirchen hierbei bereits auf proaktive Konzepte gesetzt. Sogenannte „Senioren-Streetworker“ fungieren als Bindeglied zwischen dem öffentlichen Raum und dem Hilfesystem. Für die AfD-Fraktion ist dabei entscheidend, dass Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird, ohne die Eigenverantwortung der Bürger zu untergraben oder ineffiziente Parallelstrukturen aufzubauen.
Bevor Steuermittel in neue Stellen investiert werden, bedarf es einer fundierten fachlichen Prüfung durch Experten aus Städten, die diese Modelle bereits implementiert haben. Ziel muss es sein, die Effektivität dieser Maßnahmen im Vergleich zu den bestehenden, oft unterfinanzierten Angeboten in Altona objektiv zu bewerten.
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:
Das Bezirksamt wird gemäß § 19 BezVG gebeten,
Die Bezirksversammlun wird um Zustimmung gebeten.
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