Freibadinfrastruktur in Altona zukunftsfest aufstellen Kapazitäten, Personal und Verlässlichkeit sichern Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und GRÜNE (NEUFASSUNG)
Letzte Beratung: 26.02.2026 Bezirksversammlung Ö 7.3
Öffentliche Freibäder sind ein zentraler Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge. Sie bieten in den Sommermonaten niedrigschwellige Möglichkeiten zur Abkühlung, zur Bewegung, zum sozialen Miteinander sowie zum Schwimmenlernen – insbesondere für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen.
Gleichzeitig bestehen weiterhin lange Wartelisten für Schwimmkurse. Viele Kinder erreichen auch nach der Grundschule keine sichere Schwimmfähigkeit. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Freibadsaison zunehmend auch eine bildungs- und gesundheitspolitische Dimension. Eine erweiterte Nutzung der Freibäder in den Sommermonaten kann dazu beitragen, zusätzliche Schwimmangebote zu ermöglichen und bestehende Engpässe im regulären Hallenbadbetrieb zumindest teilweise zu entlasten.
Aktuelle Entwicklungen im Umland zeigen zudem, wie anfällig Freibadinfrastruktur aufgrund von Personalengpässen und finanziellen Zwängen sein kann. Gleichzeitig ist angesichts steigender Temperaturen und eingeschränkter Alternativangebote davon auszugehen, dass sich die Nachfrage nach wohnortnahen Freibadkapazitäten weiter erhöhen wird.
Für Altona bedeutet dies: Die vorhandenen Freibäder – insbesondere das Sommerfreibad Osdorfer Born und das Sommerfreibad Marienhöhe in Sülldorf – werden künftig eine noch größere Bedeutung für Erholung, Gesundheit und Schwimmförderung haben. Um dieser Entwicklung frühzeitig zu begegnen, bedarf es verlässlicher Öffnungszeiten, ausreichender Personalausstattung sowie einer strategischen Planung, die auch zusätzliche Schwimmangebote während der Freibadsaison berücksichtigt.
Vor diesem Hintergrund wird die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) in Abstimmung mit der Behörde für Finanzen und Bezirke sowie unter Beteiligung der Bäderland Hamburg GmbH gemäß § 27 BezVG gebeten,
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
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