AFD fordert! Information und Prävention nach Wolfsvorfall in Hamburg
Der jüngste Wolfsvorfall in Hamburg-Altona hat deutlich gemacht, dass es auch in einer Großstadt zu gefährlichen Begegnungen mit den sonst eher scheuen Wildtieren kommen kann. Für den Bezirk Harburg ist es daher insbesondere sinnvoll, die Bevölkerung frühzeitig und präventiv über richtiges Verhalten sowie Informations- und Meldewege bei derartigen Begegnungen zu sensibilisieren und zu informieren. Durch die geographische Randlage, den Waldgebieten, den Grünzügen und Naherholungsgebieten ist Harburg für Begegnungen mit dem Wolf prädestiniert, umso wichtiger ist eine frühzeitige Präventionsstrategie zu etablieren, Unsicherheit zu vermeiden und im Ernstfall handlungsfähig zu sein.
Dies vorausgeschickt möge die Bezirksversammlung Harburg beschließen:
Die Bezirksamtsleitung wird gebeten, gemeinsam mit der zuständigen Fachbehörde ein Informations- und Präventionskonzept zum Umgang mit Wolfssichtungen im Bezirk Harburg zu erarbeiten und der Bezirksversammlung zeitnah vorzustellen.
In Bezug auf das Konzept sind nachfolgende Punkte zu prüfen und darzustellen:
1. Welche Verhaltenshinweise für die Bevölkerung im Bezirk sinnvoll sind.
2. Wie Sichtungen und Auffälligkeiten schnell und eindeutig gemeldet werden können.
3. Ob an geeigneten Stellen im Bezirk zusätzliche Informationshinweise oder Beschilderungen erforderlich sind.
4. Welche Flächen im Bezirk Harburg aus Sicht der Fachbehörden als potenzielle Übergangs- oder Wanderbereiche relevant sein könnten.
5. Welche Zuständigkeiten im Ernstfall zwischen Bezirk, Fachbehörde und Einsatzkräften gelten.
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