Wandsbeker Wochenmarkt - Status und Potential Kleine Anfrage v. 21.12.2021
In den letzten Wochen ist nicht zuletzt aufgrund einer Informationsveranstaltung des Bezirksamtes Wandsbek für die Kernzielgruppe Marktbeschicker / Wochenmarkt Wandsbek (15.11.2021 im Bürgersaal) das Thema „Zukunft Wochenmarkt Wandsbek“ wieder weiter nach oben gerückt auf der Liste der umstrittenen Bezirksprojekte – umstritten insofern, als unterschiedliche Interessen zusammenzukommen, die zumindest derzeit nicht vereinbar erscheinen. Die Frage, wie es weitergeht mit dem Wochenmarkt Wandsbek, hat auch insofern eine Relevanz, als dass der versiegelte Platz, der derzeit „in Teilzeit“ von den Marktbeschickern genutzt wird, Teil eines größeren Planungskonzeptes für ein Stadtquartier sein könnte und vermutlich sein wird durch die Folgen der erwartbaren Schließung des Kaufhauses Galeria im bisherigen „Karstadthaus“.
Um eine Einschätzung vornehmen zu können, wie sich die Situation des Wochenmarktes Wandsbek im Zuge der unterschiedlichen Interessengruppen darstellt, die auch mit unterschiedlichen Daten und Erwartungshaltungen an die Zukunftsplanung herangehen, möchten wir um ein paar grundlegende Auskünfte bitten.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung des Bezirksamtes Wandsbek:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 30.12.2021
Bezirksamt Wandsbek:
ca. 90 Wochenmarkthändler verteilt über die Wochentage (Montag bis Freitag)
Bezirksamt Wandsbek:
ca. 55 Wochenmarkthändler
Bezirksamt Wandsbek:
ca. 90 Wochenmarkthändler verteilt über die Wochentage (Montag bis Freitag)
Bezirksamt Wandsbek:
ca. 55 Wochenmarkthändler
Bezirksamt Wandsbek:
ca. 90 Wochenmarkthändler verteilt über die Wochentage (Montag bis Freitag)
Bezirksamt Wandsbek:
ca. 55 Wochenmarkthändler
Bezirksamt Wandsbek:
In den genannten Jahren gab es keine größeren Fluktuationen. Das quantitative Angebot montags bis mittwochs ist eher gering, donnerstags besser und freitags und samstags sehr gut.
Bezirksamt Wandsbek:
Die aus der Pandemie erwachsene höhere Akzeptanz kann auch auf dem Wandsbeker Wochenmarkt wahrgenommen werden. Der jetzige Marktaufbau - welcher aus den Bedürfnissen der Corona-Vorschriften resultiert – wird pandemiebedingt beibehalten.
Bezirksamt Wandsbek:
Kostendeckungsgrad 2019: 77,84 %
Kostendeckungsgrad 2020: 83,54 %
Kostendeckungsgrad 2021: noch nicht bekannt
Bezirksamt Wandsbek:
Bezirksamt Wandsbek:
Die drei wirtschaftlichsten Märkte in den Jahren 2019 und 2020 waren die Wochenmärkte in Volksdorf, Bramfeld und Rahlstedt. Der Wochenmarkt Wandsbek belegte von den zehn Wochenmärkten im gesamten Bezirk jeweils Platz 7.
Für 2021 liegen noch keine Zahlen vor.
Die Ergebnisse verdeutlichen wie in den Jahren zuvor auch, dass die wirtschaftlich schwächeren Wochenmärkte von den stärkeren Wochenmärkten unterstützt werden müssen, um weiterhin bestehen bleiben zu können.
Bezirksamt Wandsbek:
Inhaltlich wird auf Frage 7 verwiesen.
Die wirtschaftlich schwächsten Wochenmärkte waren sowohl im Jahr 2019 als auch im Jahr 2020 Farmsen, Jenfeld und Ohlstedt.
Bezirksamt Wandsbek:
Die in Frage 8 genannten Wochenmärkte Farmsen und Jenfeld sind für viele Händler aufgrund einer fehlenden Kundennachfrage unattraktiv und werden demzufolge nur sehr eingeschränkt bestückt. Die vergleichsweise hohen Unterhaltungs- und Reinigungskosten können durch die Einnahmen nicht aufgefangen werden.
Der Wochenmarkt in Ohlstedt wird gut angenommen und ist quantitativ gut besetzt. Allerdings ist der Wochenmarkt zu klein, damit dort die Erlöse die Unterhaltungs- und Reinigungskosten abdecken würden.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Rahmenbedingungen (Bereitstellung von Strom, Wasser, Toiletten) sind gleich.
Bezirksamt Wandsbek:
Es müsste über die Reduzierung der Wochenmarkttage oder eine Erhöhung der Marktgebühren nachgedacht werden. Hierdurch würden sich die laufenden Kosten reduzieren. Änderungen der Wochenmarktzeiten dürften vermutlich nicht geeignet sein bzw. sind erkennbar nicht realisierbar.
Bezirksamt Wandsbek:
Ziel des Bezirksamtes ist es, dass die Attraktivität des Wandsbeker Wochenmarktes langfristig und unabhängig von den aktuellen Corona-Rahmenbedingungen gesteigert wird und der Wochenmarkt im Rahmen einer Gesamtbetrachtung der Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden entwickelt wird.
Bezirksamt Wandsbek:
Das Bezirksamt steht im Kontakt mit den Marktbeschickerinnen und Marktbeschickern und wird diese wie im Informationstermin am 15.11.2021 und in der Sitzung des Planungsausschusses am 21.12.2021 zugesagt am weiteren Verfahren hinsichtlich einer eventuellen Neugestaltung des Wochenmarktplatzes beteiligen, sobald die von den Marktbeschickerinnen und Marktbeschickern noch zu benennenden Gesprächsteilnehmer benannt sind. Dabei wird auch die Fragestellung der notwendigen Bedarfe thematisiert werden.
Bezirksamt Wandsbek:
Das Bezirksamt Wandsbek sieht den Wochenmarkt Wandsbek als wichtige Versorgungsmöglichkeit für die in Wandsbek lebenden und arbeitenden Menschen an. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Planung für die mögliche Neugestaltung des Quartiers auch unter Einbeziehung eines fortbestehenden Wochenmarkts.
Ergänzend noch Fragen zum aktuellen Zustand des Wochenmarktes:
Da Aus- und Umbau des Gebietes den Bereich des Wochenmarktes nicht unberührt lassen, aber auch noch ein paar Jahre auf sich warten lassen, die Marktbeschicker aber mehr als berechtigt Sofortmaßnahmen einfordern, fragen wir weiter:
Bezirksamt Wandsbek:
Die Elektroversorgung ist auf einem gebrauchsfähigen Stand und wird laufend den notwendigen Erfordernissen angepasst.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Einschätzung zum Zustand der WC-Anlage wird nicht geteilt. Erforderliche Reparaturen werden durchgeführt. Eine Erneuerung ist nicht geplant.
Bezirksamt Wandsbek:
Die Tätigkeit eines Marktmeisters findet nur zu einem geringen Anteil innerhalb des auf der Marktfläche befindlichen Marktmeisterbüros statt. Das Bezirksamt kann daher die Einschätzung zum Zustand des „Arbeitsbereichs“ nicht nachvollziehen.
Bezirksamt Wandsbek:
Aktuell sind keine Maßnahmen geplant.
keine Anlage/n
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