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Umbau Busbahnhof Rahlstedt und neue Verkehrsstation Rahlstedt im Rahmen des Neubaus der S4 gemeinsam planen Antrag der CDU-Fraktion

Antrag

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
TOP
28.09.2022
Ö 6.2
Sachverhalt

 

Die DB Netz AG (Vorhabenträgerin) beabsichtigt, auf der Route Hamburg

Hauptbahnhof – Ahrensburg – Bad Oldesloe die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Betrieb der neuen S-Bahn-Linie S4 herzustellen, und hat hierfür bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde, dem Eisenbahn-Bundesamt

(Außenstelle Hamburg/Schwerin, Standort Hamburg, Schanzenstraße 80, 20357 Hamburg), die Feststellung des Plans für dieses Vorhaben nach § 18 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) beantragt. Es ist unter anderem geplant, zwischen Hamburg-Hasselbrook und Ahrensburg, parallel zu der bestehenden Fernbahnstrecke 1120 (Relation Hamburg – Lübeck), zwei

S-Bahn-Gleise mit der neuen Streckennummer 1249 anzulegen. Des Weiteren

ist vorgesehen, fünf neue S-Bahn-Verkehrsstationen (Claudiusstraße, Bovestraße, Holstenhofweg, Am Pulverhof, Ahrensburg-West) zu errichten sowie die Verkehrsstationen Tonndorf, Rahlstedt, Ahrensburg und Ahrensburg-Gartenholz anzupassen und den Bahnhof Wandsbek als Verkehrshalt aufzuheben. Die Busanlage Rahlstedt wurde in den 1980er-Jahren errichtet und genügt nicht mehr den aktuellen und zukünftigen Anforderungen. Die Busanlage Rahlstedt soll aufgrund ihres bereits sehr alten Gesamtzustandes modernisiert und erweitert werden, um so die Leistungssteigerungen aus dem Hamburg-Takt abzudecken. Parallel zur bestehenden Fernbahnstrecke wird seitens der Deutschen Bahn (DB) der Ausbau der S-Bahn-Linie S4 vorangetrieben und ein Neubau des Bahnhofes mit Anschluss an die Busanlage geplant.

Die Vorlage der Schlussverschickung (Neubau Busanlage) im Ausschuss für Mobilität stimmt mit den bisherigen veröffentlichenden Planungsunterlagen der s DB Netz AG (Vorhabenträgerin) in einigen wichtigen Details nicht überein.

 

Der bisher vorgesehene zweite Fahrstuhl wurde nicht berücksichtigt und die Zugänge (Treppenanlagen) sind nicht eindeutig dargestellt. Die jetzt vorgelegte Schlussverschickung durch das Bezirksamt unterscheidet sich erheblich von den bisher dem Regionalausschuss vorgelegten Planungen der Busanlage.

 

Der nicht barrierefreie Zugang vom Helmut-Steidl-Platz (Treppenanlage und Rampe/Spirale) sollte im Rahmen des Neubaus (Busanlage) ebenfalls barrierefrei hergestellt werden.

Es sollten mehrere Zugänge zum Busbahnhof ebenfalls barrierefrei hergestellt werden, die bisher durch eine Zaunanlage versperrt sind.

 

Die Bürgerinnen und Bürger von Rahlstedt wurden bei der Planung der neuen Busanlage nicht beteiligt   

 

Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss folgende Empfehlung für die Bezirksversammlung beschließen:

 

Petitum/Beschluss

 

Die Verwaltung und die zuständige Fachbehörde werden gebeten, die Planungen der Busanlage Rahlstedt und die Verkehrsstation Rahlstedt (Neubau S4) gemeinsam im Regionalausschuss Rahlstedt vorzustellen.

 

Über die Ergebnisse ist der Regionalausschuss Rahlstedt zeitnah zu informieren.

 

 

 

 

Anhänge

keine Anlage/n