Im Bezirk Wandsbek finden sich in urbaner Zentrumslage, entlang von Straßenzügen und Wohnstraßen aller Regionen bis in die Bezirksperipherie Überbleibsel gefällter Bäume. In Art, Größe und Ausprägung sehr unterschiedlich, lässt sich zur Intention rätseln. Über Jahre bleiben Stammfragmente dem Stadtbild als Mahnmale erhalten.
Daraus ergeben sich folgende Fragen an die Verwaltung des Bezirksamtes Wandsbek:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 10.10.2023
1) In welcher Art werden im Bezirk Wandsbek Straßenbaumfällungen beauftragt und durchgeführt? Wonach erfolgen Differenzierungen?
Bezirksamt Wandsbek:
Straßenbaumfällungen werden im Rahmen von beschränkten Ausschreibungen oder Preisanfragen beauftragt. Die Wahl des Vergabeverfahrens richtet sich nach der voraussichtlichen Auftragssumme.
2) Wann, warum und wie häufig erfolgen (nur) Stammkappungen? Oder wann, warum und wie häufig Fällungen mit Wurzelraum-Ausfräsung? (Bitte Angaben pro Jahr für die laufende Legislatur.)
Bezirksamt Wandsbek:
Bei den Straßenbäumen erfolgen keine planmäßigen Baumkappungen. Im Zusammenhang mit den Fällungen werden keine Stubbenrodungen beauftragt. Diese werden ggf. im Zuge der Ersatzpflanzungen durchgeführt. Im Übrigen siehe Antwort zu Frage 4..
3) Warum werden bei Straßenbaumfällungen Baumstämme erhalten?
(Bitte die Erläuterung auch differenziert in Bezug zu verbleibender unterschiedlicher Stammhöhe in cm ab Erdreich. z.B. waden-/kniehoch oder auch hüfthoch.)
Bezirksamt Wandsbek:
Ist eine Ersatzpflanzung am gleichen Standort geplant, verbleibt der Baumstubben bis zur Rodung in sichtbarer, verkehrssicherer Höhe von 50 bis 100 cm. An Standorten, auf denen ein Stubben keine Verkehrsgefährdung darstellen kann (z.B. Knicks) oder wenn der Standort nicht für eine Nachpflanzung geeignet ist, wird der Stamm des gefällten Baumes in der Regel bodennah abgesägt und den natürlichen Abbauprozessen überlassen. Über Details wird nach den konkreten örtlichen Verhältnissen entschieden.
4) Wie viele Straßenbaum-Stümpfe gibt es Stand 29.9.23 im Straßenbild des Bezirks Wandsbek?
a) bodennah sichtbar vor Wurzelstand b) bis ca. 50 cm c) bis/über 100 cm d) als Habitatbaum oder e) in anderen Sonderformen
Bezirksamt Wandsbek:
Hierüber wird keine Statistik geführt.
5) Werden an diesen Baumstumpf-Mahnmalen weitere Maßnahmen vorgenommen?
In welcher Art? Wann? An wie vielen und welchen? (Bitte Nennung Anzahl pro Region des Bezirkes.)
Bezirksamt Wandsbek:
Nein. Siehe Antwort zu Frage 3.
6) Können für die im Straßenbild sichtbaren Baumstumpf-Mahnmale die vollzogene Ersatzpflanzungen konkret benannt werden? Wie? (z.B. durch Zuordnung über das Straßenbaumkataster, MR-interne Fäll-/Ersatzpflanzungs-Listen oder Kaster?) Sind noch Baumersatzpflanzungen offen? Wie viele? (Bitte nach Anzahl und Baumart nachzupflanzender Bäume pro Region des Bezirkes auflisten.)
Bezirksamt Wandsbek:
Gefällte Straßenbäume verbleiben im Straßenbaumkataster als Baumstandorte. Die Notwendigkeit der Stubbenrodung ist im Kataster vermerkt. Aktuell sind 804 Ersatzpflanzungen noch nicht erfolgt. Die nachzupflanzenden Baumarten stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.
7) Werden Baumstümpfe regelmäßig von bezirklichen Baumprüfer_inen untersucht und kartiert?
Hinsichtlich welcher Kriterien?
Bezirksamt Wandsbek:
Nein. Im Übrigen siehe Antwort zu Frage 3..
Welches Kategorisierungsmerkmal erhält ein a) Baumstumpf und b) ein Habitatbaum?
Bezirksamt Wandsbek:
Es erfolgt keine Kategorisierung. Im Übrigen siehe Antworten zu den Fragen 3. und 4..
8) Wie viele Habitatbäume gibt es im Bezirk Wandsbek?
Als Straßenbaum? Oder als Park-/Grünanlagen-Baum? (Bitte Angabe pro Region des Bezirkes.)
Bezirksamt Wandsbek:
Habitatbäume werden im Baumkataster nicht statistisch erfasst.
9) Welches ist das älteste (welches das größte) Baumstumpf-Mahnmal in Wandsbek? Wo sind die genauen Standorte?
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe Antwort zu Frage 4..
keine Anlage/n
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