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Sanierung vorziehen: Gebäude der Straßensozialarbeit in Steilshoop Antrag der CDU-Fraktion

Antrag

Letzte Beratung: 28.05.2026 Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Ö 5.6

Sachverhalt

Die Straßensozialarbeit in Steilshoop ist für den Stadtteil von herausragender Bedeutung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten täglich wichtige Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien, mmern sich um Konflikte im öffentlichen Raum, bauen Vertrauen auf und wirken präventiv gegen Gewalt, Perspektivlosigkeit und soziale Spannungen.

Gerade in Steilshoop zeigt sich immer wieder, wie wichtig funktionierende Sozialarbeit vor Ort ist. Insbesondere rund um Halloween und Silvester kommt es regelmäßig zu erheblichen Ausschreitungen im Stadtteil. Die Herausforderungen sind seit Jahren bekannt. Das Sozialmonitoring für den Stadtteil spricht Bände. Umso wichtiger wäre es, diejenigen zu stärken, die sich tagtäglich um Prävention, Ansprache und Unterstützung kümmern.

Umso unverständlicher ist der Umgang mit der Immobilie im Gropiusring 1921 (am Spielplatz). Der Senat selbst bezeichnet den baulichen Zustand offiziell als „mangelhaft“ (Bürgerschaftsdrucksache 23/3970). Damit bestätigt die Stadt ausdrücklich, dass die Räumlichkeiten nicht mehr den Anforderungen an eine moderne und funktionierende soziale Einrichtung entsprechen.

Trotzdem stehen weiterhin keine Haushaltsmittel für die notwendige Sanierung zur Verfügung. Stattdessen wurde der Finanzierungsbedarf lediglich für den Doppelhaushalt 2027/2028 angemeldet. Für eine so wichtige Einrichtung in einem Stadtteil wie Steilshoop ist dies nicht akzeptabel.

Es ist den Beschäftigten ebenso wie den Jugendlichen und Familien vor Ort nicht länger zuzumuten, dass eine derart wichtige soziale Einrichtung dauerhaft in einem Gebäude arbeiten muss, dessen Zustand von der Stadt selbst als mangelhaft beschrieben wird. Während an anderer Stelle Millionenbeträge investiert werden, fehlt hier vergleichsweise wenig Geld für eine Einrichtung, die fürden sozialen Frieden und den Zusammenhalt im Stadtteil unverzichtbar ist.

Steilshoop darf mit diesem Problem nicht bis 2027 oder noch länger warten müssen. Deshalb müssen kurzfristig Sondermittel eingeworben werden, damit die Sanierung zeitnah umgesetzt werden kann.

Der Regionalausschuss Bramfeld/Steilshoop/Farmsen-Berne beschließt:

Petitum/Beschluss

Beschluss:

  1. Die Bezirksamtsleitung wird gebeten, sich gegenüber dem Senat sowie den zuständigen Fachbehörden mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass kurzfristig Sondermittel für die dringend notwendige Sanierung der Räumlichkeiten der Straßensozialarbeit im Gropiusring 19–21 in Steilshoop bereitgestellt werden, damit die Umsetzung schnellstmöglich erfolgen kann und nicht erst im Rahmen des Doppelhaushalts 2027/2028 geprüft beziehungsweise umgesetzt wird.
  1. Darüber hinaus möge geprüft werden, welche Sofortmaßnahmen bis zu einer vollständigen Sanierung ergriffen werden können, um die Arbeitsbedingungen vor Ort kurzfristig zu verbessern.
Bera­tungs­reihen­folge
Lokalisation Beta
Steilshoop

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