Realisierung des Reitwegekonzeptes in Wandsbek Antrag der CDU-Fraktion
Das Reitwegekonzept für Wandsbek wurde vor knapp 10 Jahren durch eine Initiative der CDU-Fraktion gestartet (Dr. 18/1201). Bis zum heutigen Tage hat sich in der Umsetzung der Planung und Realisierung des Reitwegekonzeptes kaum etwas seitens des Senats und des Bezirksamtes Wandsbek bewegt.
In einer Vielzahl von Drucksachen, in denen immer wieder die Umsetzung des Reitwegekonzeptes durch die Bezirksversammlung Wandsbek gefordert wurde und auf Anfragen, warum das Reitwegekonzept nicht umgesetzt wurde, gab es nur Ablehnungen und viele unbefriedigende Antworten. Es konnten angeblich aufgrund vordringlicher Aufgaben die Maßnahmenvorschläge aus einem Gutachten noch nicht umgesetzt werden.
Im Arbeitsprogramm Stadtgrün des Bezirksamtes Wandsbek sind keine Maßnahmen vorgesehen und auch Fördermittel aus der ländlichen Entwicklung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ sind nicht eingeplant.
Diese Aussagen des Senates sind mehr als fragwürdig und insofern an Desinteresse zu diesem Konzept nicht zu überbieten. Bereits im September 2011 gab es ein ausgearbeitetes Reitwegekonzept des Büros für Landschaftsentwicklung in Kiel, dessen Auftraggeber das Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, gewesen ist.
In diesem Gutachten werden auf mehr als 100 Seiten die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Verkehrssicherung, der Kosten – und Finanzierungsplan, Maßnahmen zur Verbesserung der Wegeinfrastruktur, die Qualitätsanforderungen an die Reitwege und vieles mehr aufgezeigt.
Insofern ist es mehr als verwunderlich, dass es seitens des Bezirksamtes Wandsbek keinerlei Reaktion zum Reitwegekonzept gibt.
Der Bezirk Bergedorf ist da schon weiter voran geschritten und hat ein abgestimmtes Reitwegekonzept in den Vier – und Marschlanden geplant und auch umgesetzt.
Die Bezirksversammlung möge beschließen:
keine Anlage/n
Keine Orte erkannt.
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.