Nachverdichtungspotenziale in Erbpachtsiedlungen Bürgerinitiative Erbpachtsiedlungen Ostpreußenplatz und Lesserstraße Eingabe
Letzte Beratung: 10.11.2021 Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek Ö 5.2
- Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz hat die Eingabe in seiner Sitzung am 26.10.2021 mit dem Ergebnis zur Fragestellung behandelt, dass kein hydrologisches Gutachten vorliegt.
- Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung am 19.10.2021 einstimmig mit den Stimmen der SPD-Fraktion und der Fraktion Die Grünen, bei Enthaltung der CDU-Fraktion, der AfD-Fraktion, der Fraktion Die Linke und der FDP-Fraktion den nachfolgenden Beschluss gefasst:
„Der Planungsausschuss überweist die Eingabe an den Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek (10.11.2021) mit der Bitte eine Stellungnahme an den Petenten zu schreiben. Der KGA möge in dieser aufnehmen, dass aktuell kein Bebauungsplanverfahren dort geplant ist.“
Folgende Eingabe liegt der Geschäftsstelle vor:
Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere Bürgerinitiative hat am 23.08.2021 im Planungsausschuss vorgesprochen. Wir sind in Sorge über den Beschluss der Bezirksversammlung und haben uns als Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Die Auswirkungen von Nachverdichtungen in unserer Siedlung sind für die Anwohner bereits deutlich spürbar. Insbesondere die Wasserproblematik bedarf dringender Klärung.
Da unsere Fragen nicht abschließend geklärt werden konnten, wurde besprochen, dass wir diese als Eingabe an Sie senden.
1.) Inwieweit wurden die hydrologischen Begebenheiten untersucht? Insbesondere im Hinblick auf die Wasserproblematik in den neugebauten Mehrfamilienhäusern der SAGA im Bartensteiner Weg.
2.) Nach welchen Kriterien wurden unsere Siedlungen ausgewählt? Wurde hier nur die U-Bahn-Nähe betrachtet? Wurden die Straßen- und Gehwegverhältnisse berücksichtigt?
3.) Was ist konkret geplant? Gibt es schon Planungen und wie werden die Anwohner einbezogen?
4.) Steht der Erhalt der gewachsenen einheitlich bebauten Siedlung in der bestehenden Bebauung wirklich zur Diskussion? Ist ein nachhaltiger Grünflächenausgleich vorgesehen?
5.) Was bedeutet das für die Situation der Erbbauberechtigten und der Eigentümer der Siedlung kurz-, mittel- und langfristig?
6.) Warum starten die Planungen bereits jetzt, obwohl die Erbbauverträge noch bis zum Jahr 2057 laufen?
Wir bitten um Beantwortung der Fragen.
Bürgerinitiative
Erbpachtsiedlungen Ostpreußenplatz und Lesserstraße
keine Anlage/n
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